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Städtische Finanzen - Das Geld lieber in Kitas und Schulen stecken Museumsprojekt war von Anfang an nicht finanzierbar

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Zum Artikel „Museum ist wohl längst nicht sicher“ (SZ-Ausgabe vom 5. Mai) wird uns geschrieben: Dieser Artikel befasst sich im Wesentlichen mit drei Bereichen: verlorene Finanzierungszuschüsse für Wohnungen auf dem Pfaudler-Gelände für Wohnungskäufer, Abriss des Hauses in der Mannheimer Straße zwischen Bellstedt und Telekom und Umsetzung Rothacker’sches Haus.

Dazu möchte ich anmerken: Die Stadt gibt erhebliche verlorene Zuschüsse zum Kauf von Wohnungen an einen vom Bauträger und der Stadt handverlesenen Käuferkreis, an den der Bauträger Wohnungen verkauft. Das geschieht seitens der Stadt durch Zuschüsse von Geldmitteln, die nicht vorhanden sind und einen vermurksten Haushalt belasten. Die Stadt glaubt eine „öffentliche Wohltat“ zu erbringen. Mir kommt das eher vor, wie ein Akt öffentlicher Veruntreuung. Die Stadt sollte sich diese Geldausgabe aufbewahren für die öffentlichen Maßnahmen, die dem privaten Pfaudler-Projekt zwingend folgen müssen. Ich meine die öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und so weiter. Da sind Zuschüsse angebracht – und für alles Weitere, was noch öffentlich herumliegt und der Bearbeitung und Unterstützung wartet.

Das Abrisshaus in der Mannheimer Straße ist auf Seite 49 des Bildbandes „Alt-Schwetzingen“ von Wilhelm Heuss abgebildet. Es steht unter Denkmalschutz und steht in einem denkmalwürdigen Ensemble von Gebäuden. Nach Rücksprache mit dem Baurechtsamt wurde mir versichert, dass der Abriss im Rahmen der Gesamtmaßnahme um das Capitol nicht vorgesehen ist.

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Bei allem Respekt vor Stadträtin Rita Erny, sie sollte nicht, was das Rothacker’sche Haus betrifft, nebulös herumeiern. Es war von Anfang an klar, dass das Objekt finanziell nicht umsetzbar ist. Da gibt es heute keine neuen Erkenntnisse. Man sollte einfach die Dinge so benennen, wie sie sind.

Peter-Karl Baatz, Schwetzingen

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