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Offener Antisemitismus Naive Politik

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Besonders entsetzt über die zum Teil am Wochenende stattgefundenen antisemitischen Demonstrationen sind seltsamerweise die Politiker, die den unkontrollierten Zugang nach Deutschland vornehmlich fördern, Ausweisungen von Extremisten erfolgreich verhindern und stattdessen zur Gewissensberuhigung nachdrücklich Gesetzesänderungen fordern (siehe Innenministerkonferenz).

Die Zusammensetzung der in Deutschland lebenden Bevölkerung hat sich auf Wunsch der Politik stark verändert. Ausgehend von unserer Glaubenstoleranz wurden deren religiöse Befindlichkeiten nur einseitig betrachtet. Die geistigen Führer sind durch zahlreiche Lippenbekenntnisse auf Ausgleich bedacht, die Umsetzung lässt jedoch erhebliche Wünsche offen. Die Freiheit des Andersdenkenden und die Demokratie sind gleichzeitig die Verpflichtung, Stärke zu zeigen und Extremisten auszuweisen.

Die politischen Umstände im Nahen Osten sorgen seit Jahrzehnten für Unruhen, wobei ausdrücklich beide Parteien erheblichen Anteil haben. Kritik an der israelischen und palästinensischen Politik ist an der Sache orientiert, erlaubt die Trennung der Glaubenszugehörigkeit ist hierbei Voraussetzung.

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zg/jb
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Religiös fanatische Straftaten sind mit dem Demonstrationsrecht bei uns nicht vereinbar.

Peter Gauß, Schwetzingen

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