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Luftfilter an Schulen - Fürs Wohl der Schüler sollte noch jetzt in den Ferien in die Technik für die Klassenzimmer investiert werden Nicht abwarten – anschaffen

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Worauf warten sie noch? Zahlreiche Bundesländer scheuen sich vor der Anschaffung von Luftfiltern für Schulen – und verweisen auf Zweifel an deren Qualifikation. Dabei ist deren Wirkung weitgehend unbestritten. Unser Nachwuchs wurde die letzten Monate aus ihrer Routine und ihrem Alltag gerissen. Sie verbrachten viel Zeit zu Hause am Schreibtisch und vor dem Bildschirm, statt im Präsenzunterricht in der Klassengemeinschaft.

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Eltern und Kindern hat diese Zeit viel abverlangt und einige an ihre Grenzen gebracht. Es muss unser oberstes Gebot sein, alles in die Wege zu leiten, um das kommende Schuljahr zu sichern.

Präsenzunterricht! Dafür müssen die Voraussetzungen geschaffen werden. Luftreinigungsgeräte sind ein unverzichtbares Element, um unsere Kinder zu schützen. Seit dem 6. August 2021 liegt nun endlich die Richtlinie zur Förderung von mobilen Luftfiltern des Landes Baden-Württemberg vor. Es steht ein millionenschwerer Fördertopf zur Verfügung. Das Land beteiligt sich an den Anschaffungskosten und an der Inbetriebnahme.

Aufgrund der kommenden Umbaumaßnahmen an unserer Schule (Alte Schule in Ketsch), ist mit massiven Baulärm und -staub zu rechnen, dies wird den Unterricht mit Sicherheit negativ beeinflussen.

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Da aber pandemiebedingt regelmäßig gelüftet werden muss, wird es in den meisten Klassenräumen der Alten Schule keinen störungsfreien Unterricht geben können. Die Alte Schule qualifiziert sich als Schule mit schwer belüftbaren Räumen.

Im Anbau sind die Klassenzimmer zudem sehr klein und die Schüler werden bei niedrigen Temperaturen und der regelmäßigen Dauerlüftung mit Mütze, Schal und Jacke den Unterricht absolvieren müssen.

Erkältungskrankheiten sind die Folge! Daher appelliere ich an die Vernunft unseres Gemeinderats, die Schule schnellstmöglich mit Luftfilter für die Klassenräume auszustatten.

Heike Riemensperger, Ketsch

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Studien zeigen den Sinn

Mehrere Studien sind zu dem Schluss gekommen, dass Luftfilter durchaus wirkungsvoll sind und daher eingesetzt werden sollten, da das einfache Lüften nicht ausreichen würde. Im Winter sei Dauerlüften keine gute Option. Die Räume kühlen stark aus und der ständige Durchzug könne Erkältungen bei Schülern und Lehrern verursachen. In zahlreichen Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis werden zum Schutz der Kinder solche Luftfilter angeschafft. Es ist unverständlich, dass der Gemeinderat in Ketsch erst jetzt über die Anschaffung von Luftfiltern entscheiden will.

Zumal bekannt sein dürfte, dass im September an der Alten Schule Umbauarbeiten stattfinden, welche Baustaub verursachen. Wie soll da ein störungsfreier Unterricht bei geöffneten Fenstern stattfinden?

In Ketsch wurde schon sehr viel unnötiges Geld „verbraten“. 400 000 Euro zum Wohle unserer Kinder sind da doch gut angelegt, zumal ja ein Zuschuss gewährt wird.

Thomas + Michaela

Gramlich, Ketsch

Mobile Geräte anschaffen

Durch die geplanten Baumaßnahmen ab September an der Alten Schule wird eine konsequente Lüftung der Klassenräume nicht immer möglich sein. Deshalb ist es wichtig, für unsere Kinder mobile Luftreinigungsgeräte anzuschaffen.

Die CO2-Ampeln sind zwar unterstützend, aber sehr störanfällig. So braucht nur jemand daran vorbeizugehen und schon meldet die Ampel, es müsse gelüftet werden (Erfahrungsbericht aus einer Schule in Ilvesheim). Unsere Nachbargemeinden waren in diesem Punkt etwas vorausschauender und gerade deshalb sollte die Gemeinde Ketsch jetzt nachziehen. Es geht um unsere Kinder, die wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln schützen und unterstützen sollten.

Daniela Stiefel, Ketsch

Bedrohung der Gesundheit

Die monatelangen Phasen des Homeschoolings in den letzten beiden Schuljahren waren für unsere Enkel und ihre Eltern eine große Belastung. Hinzu kommt aber auch die immerwährende Sorge, die Kinder könnten sich mit Covid-19 anstecken. Obwohl bei Kindern die meisten Infektionen milde oder gar symptomlos verlaufen, wird auch immer wieder über Long-Covid-19 berichtet. Solange wir nicht mehr über die langfristige Bedrohung der Gesundheit unserer Kinder durch diese Krankheit wissen, müssen wir alles tun, um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion so gering wie möglich zu halten.

Das ist das Mindeste, was wir für unsere Kinder und Enkel nach all den Entbehrungen der letzten 1,5 Jahre tun sollten. Daher ist es wichtig, dass auch in Ketsch, wo unsere Enkel wohnen, die Anschaffung von Luftfiltergeräten beschlossen wird, wie in vielen Nachbargemeinden.

Manfred Schwarz, Schwetzingen

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