Nichts gelernt

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Zum Artikel „Prädikat lauter, anders, unkalkulierbar“ wird uns geschrieben:

Da war zu lesen, dass der Hockenheimer OB Zeitler verkündete, dass manchen Bürgern die Rennstrecke zu laut oder nicht klimaneutral genug sei, aber sie seit 90 Jahren zu Hockenheim gehöre. Diese Aussage lässt den Schluss zu, dass Zeitler manche Bürger nicht interessieren und Umweltaspekte auch nicht. Hauptsache, die leere Kasse wird wieder voll.

Nun gibt es im Gegensatz zu früheren Zeiten fast jeden Tag, Lärm, der vom Ring ausgeht, sobald es das Wetter zulässt. Die Zunahme an Verkehr ist immens. Das fängt schon bei der Fahrt zum Motodrom, im Hubäckerring an, der als Warm-up zur Rennstrecke wahrgenommen wird, geht über die Alex-Möller-Straße – wo ein Spielplatz und ein Kindergarten sind – weiter zur Waldstraße. Schnell und laut zum Motodrom, ein Unding.

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Ob man den Abriss der Containerbaracke im Hofweg als Riesenerfolg darstellen muss, bezweifle ich zudem auch. Man muss ja etwas tun für sein Geld. Ändern wird sich beim Lärmschutz und in Sachen Emissionsbegrenzung in Hockenheim so schnell nichts, dafür fehlt die Einsicht.

Ich würde es begrüßen, wenn wir in Hockenheim mal eine Oberbürgermeisterin, am besten von den Grünen hätten, dann hätten auch die etwas davon, die man „manche nennt“.

Horst Kayser, Hockenheim