Gut und Böse - Diese Schwarz-Weiß-Malerei ist doch unerträglich Nur fürs eigene Wohlbehagen

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Was mir an den Auslassungen von Dauerleserbriefschreiber Mehrer aufstößt, ist eine kindlich-naive Schwarz-Weiß-Malerei. Für ihn gibt es nur gut und böse. Wer sich in Übereinstimmung mit den Leitmotiven Menschlichkeit, Brüderlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe für eine bedenkenlose Masseneinwanderung einsetzt, gehört zu den Guten. Wer aber dagegen warnend seine Stimme erhebt, zählt zu den Schlimmen.

So einfach macht er sich das! Der Gedanke, dass so verführerische Schlagworte auch benutzt werden können, um hilfsbereite Menschen einzuwickeln, kommt ihm nicht. Was Mehrer da treibt, ist eine unermüdliche Selbstgefälligkeit. Er legt die Dinge zu seinem Wohlgefallen aus, um darauf zu pochen, dass es so stimme. Er missbraucht seine Fähigkeit zur Meinungsbildung, um damit sein Wohlbehagen zu fördern. Jürgen Hanselmann, Hockenheim

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Von
Helena Schwar
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