Glaubensfragen - Ein Appell an die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten – aber auch an die ganze christliche Welt Ostern – was bringt uns das eigentlich?

Lesedauer: 

Corona hat sich gejährt. Wieder steht Ostern vor der Tür. Vor einem Jahr waren starke Beschränkungen angesagt – nun wieder die gleiche Situation. Zuerst wollte ja unsere Kanzlerin darauf hinarbeiten, dass dieses Jahr überhaupt keine Gottesdienste gehalten werden sollen. Darauf ging letzten Samstag eine Leserbriefschreiberin ein. Dies hat sich ja inzwischen wieder geändert – man darf, mit mancherlei Einschränkungen.

AdUnit urban-intext1

Zuvor war auch ein Brief von verantwortlichen Christen unter Lothar Gassmann an Angela Merkel geschickt worden. Darin hieß es: „Bitte schließen Sie nicht wieder die Kirchen! So spricht Gott, der Herr: Siehe, wenn ich den Himmel verschließe, dass es nicht regnet, oder die Heuschrecken das Land fressen oder eine Pest unter mein Volk kommen lasse – und wenn dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, dann will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen“ (Bibel, 2. Chronika 7,13-14).

„Sehr geehrte Bundeskanzlerin Merkel, sehr geehrte Damen und Herren Ministerpräsidenten! Betracht: die Gottlosigkeit und Unbußfertigkeit in weiten Teilen unseres Volkes und der Politik. Aber Umkehr zu Gott täte unserem Volk Not – genauso wie zur Zeit des biblischen Propheten Jona in der Stadt Ninive! Viele Christen beten, dass Sie dies erkennen und dementsprechend handeln. Bitte nehmen Sie die Gesetze zurück, die gegen Gott und seine heiligen Gebote stehen! Vielleicht wird Gott uns dann noch einmal gnädig sein.“

Leider ist es ja so in unserem ehemals „christlichen Abendland“, dass zum Teil in Gottesdiensten nicht mehr die frohe Botschaft der Bibel, sondern Menschenweisheit verkündet wird. So werden die Kirchen auch immer leerer. Auch hier wäre eine Umkehr nötig, damit das Evangelium der Erlösung durch Jesus Christus wieder klar weitergesagt wird. Ostern ist doch der Höhepunkt nach Weihnachten. Jesus, der den Himmel verlassen hat, um Mensch zu werden, hat unsere Schuld ans Kreuz getragen – als stellvertretender Versöhner für eine Menschheit, die sich aus freiem Willen gegen ihren Schöpfer wendet. Durch die Auferstehung nahm er „Hölle, Tod und Teufel“ die Macht.

AdUnit urban-intext2

Das ist die frohe Botschaft zu Ostern: Wenn die Pandemie auch noch nicht besiegt werden konnte, streckt uns dieser Gott in Jesus Christus seine Hand entgegen. Unser Leben kann durch gewisse Maßnahmen und Impfungen verlängert werden – doch einmal muss man sterben. Wo geht dann unsere Reise hin? Glaube ich an die Erlösung durch Jesus, der mich in sein Reich, den Himmel holt, wo es ein vollkommenes Leben in Ewigkeit – ohne Krankheiten, Seuchen, Hass, Krieg, Hunger und Tod – sein wird?

Lassen wir uns rufen. Vertrauen wir uns ihm an. Er wirbt um uns durch sein Wort. In den vergangenen Wochen waren bei den Stadteingängen Werbetafeln angebracht, dessen Inhalt mich immer wieder beschäftigte. Durch gläubige Christen wurden dort Verse aus der Bibel eingestellt, die einen fragten, „ob wir bereit sind, unserem Gott zu begegnen“ (ob mit oder ohne Corona).

AdUnit urban-intext3

Dann das Anliegen Gottes, „dass er seinen Sohn, Jesus Christus sandte, um zu suchen und zu retten, was verloren ist“. Und – ohne den Glauben an den Erlöser Jesus Christus ist jeder verloren. Er allein ist nach Aussagen der Bibel die Tür zu seinem Reich. Nach dem Tod ist eben „nicht alles aus“.

AdUnit urban-intext4

Dora Weimer, Hockenheim