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Zukunftsfragen - Bevölkerungsverdichtung zeigt den Raubbau Pandemie und Entwicklung

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Das, was wir zurzeit erleben, gab es in dem Umfang auf der Erde noch nie. Es gab auch noch nie so viele Menschen auf der Erde. Der Zusammenhang ist daher naheliegend. Habe mal eine statistische Auswertung vorgenommen, die einen Zeitraum umfasst, den meine Oma und ich erlebt haben. Im Verhältnis zum Zeitraum, in dem Menschen auf der Erde leben, ist er verschwindend gering. Es sind rund 135 Jahre. Grundlagen hierfür waren das „Geographisch-statistisches Welt-Lexikon von Emil Metzger“ aus dem Jahr 1888 und Wikipedia. Die Entwicklung ist gewaltig!

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1885 gab es das Deutsche Reich. Es hatte eine Größe von 540 598 Quadratkilometern und eine Bevölkerungszahl von 46 855 704, was einer Dichte von 86,8 Personen pro Quadratkilometer entsprach. Aktuell hat die Bundesrepublik eine Einwohnerzahl von rund 83 Millionen und eine Größe von 357 581 Quadratkilometer. Was einer Dichte von 233 Personen pro Quadratkilometer entspricht. Obwohl es dazwischen zwei Weltkriege und die Spanische Grippe mit Millionen Toten gab, hat die Bevölkerung um 268 Prozent zugenommen.

Entsprechend dem Bevölkerungswachstum wurden der Natur Landschaftsflächen abgenommen. Berücksichtigt man, dass es damals keine Autos und Autobahnen gab, ist der Flächenbedarf pro Person für Wohnraum, Freizeit und Mobilität zusätzlich gestiegen. Der Raubbau an der Natur ist deshalb noch viel höher. Wenn man in unsere Heimat schaut, ist es noch gravierender. In Klammer die aktuellen Einwohnerzahlen: Mannheim 61 273 (369 119) + 602 Prozent – Heidelberg 26 928 (161 485) + 700 Prozent – Schwetzingen 4944 (28 857) + 676 Prozent – Hockenheim 4621 (21 700) + 470 Prozent – Plankstadt 2662 (10 377) + 390 Prozent – Ketsch 1808 (12 875) + 712 Prozent – Brühl 1350 (14 321) + 1060 Prozent – Oftersheim 1996 (12 212) + 612 Prozent.

Die Entwicklung geht ungebremst steil nach oben! Ein Neubaugebiet nach dem anderen wird ausgewiesen und die Natur weiter zurückgedrängt. Wen wundert es, wenn die Natur darauf reagiert (Klima, Krankheiten)?

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In den anderen Ländern ist die Entwicklung noch gravierender. Auch weil durch Bürgerkriege der Lebensraum dort verwüstet wird. Deswegen flüchten Menschen aus ihren Heimatländern. Der Druck auf Deutschland nimmt zu (Grüne Insel). Der Lebensraum bei uns ist aber endlich. Für die Politik ist das kein Thema (zu heiß). Nur China hat das Problem erkannt und durch „Ein-Kind-Politik“ gegengesteuert. Was bringen die Klimaschutzmaßnahmen, wenn sich an der Ursache nichts ändert? Sie kommen mir wie das Strampeln eines Ertrinkenden vor, der keinen Boden unter sich spürt. Wie sieht die Zukunft unserer Kinder oder Enkel aus?

Erwin Hube, Schwetzingen

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