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Rettungsversuche unterstützen

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Zum Artikel „Wandel des Waldes ist unaufhaltsam“ (SZ-Ausgabe vom 3. September) wird uns geschrieben:

In dem Bericht sagt Förster Andreas Kolb: Nach dem Eingeständnis, dass der Wandel nicht mehr aufzuhalten ist, müssten Rettungsversuche, die am Ende nur das Unausweichliche hinauszögern, gestoppt werden. Wir sind der Meinung, dass Rettungsversuche weiter unterstützt werden müssen. Die Möglichkeiten zur Rettung sind noch lange nicht ausgeschöpft. Klar ist, dass der Hardtwald in Zukunft kein Wirtschaftswald mehr sein wird, wo wertvolles Bau- und Möbelholz wächst. Es werden Baumarten gepflanzt werden müssen, die geeignet sind, sich in diesem Gebiet zu entwickeln. Ziel muss sein, dass der Hardtwald noch das Prädikat Erholungswald verdient.

Hier nutzen die Menschen den Wald zur Naherholung, zum Golfspielen, Reiten, Joggen, Radfahren, Nordic Walking, Wandern – und es werden Feste gefeiert im Wald. Alles von Bürgern der sieben Hardtgemeinden. Wir verstehen nicht, dass eintausend Jungeichen sterben mussten und keiner sich rechtzeitig um die Bewässerung gekümmert hat. Zu Hause im Garten muss man doch auch gießen. An der Bewässerung des Waldes könnten sich alle Gemeinden beteiligen, insbesondere Jungbäume benötigen Wasser. Die CDU-Fraktion Hockenheim beteiligt sich einmal jährlich an der Kermesbeerenbekämpfung.

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Veröffentlicht
Von
Stefan Kern
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Wichtiger wäre, sie würde sich künftig für die Waldbewässerung einsetzen. Wieso gelingt es nicht, die Gemeinden an einen Tisch zum Thema Rettung des Hardtwaldes zu bringen?

Oftersheim will beispielsweise einen Brunnen im Wald bauen, um Wasser in den Wald zu bringen. Das ist vorbildlich, aber das reicht nicht. Alle Gemeinden müssen sich beteiligen und helfen. Den Ehrenamtlichen der Aktionsgemeinschaft Hardtwald, die seit Jahren um jeden Zentimeter Wald kämpfen, zu sagen, sie können aufhören, es bringt nichts, das ist krass. Von einem Förster hätten wir das nicht erwartet.

Werner und Ingrid Jäkel,

Schwetzingen

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