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Saison wird immer länger

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Zum Artikel „Viele Spargelfelder schießen schon jetzt ins Kraut“ (SZ-Ausgabe vom 3. Juni) wird uns geschrieben:

Über das Thema des Spargelanbaus in der Region habe ich mir so meine Gedanken gemacht. Seit März gibt es beheizte Felder beziehungsweise Folienspargel. Somit schon seit circa drei Monaten. Vor ein paar Jahren noch begann die Spargelzeit Ende April, Anfang Mai und endete traditionell am Johannistag, also dem 23. Juni.

Da schmeckte der Spargel – weil er nicht unter der Folie wuchs – nach Spargel. Da die Spargelzeit da nur circa acht Wochen dauerte, verzehrte mein Mann und ich zwei- bis dreimal wöchentlich ein Spargelgericht in der Saison.

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Heutzutage dauert die Spargelzeit durch die Folienabdeckung drei Monate oder auch länger. Das Ergebnis ist: Man isst wöchentlich nicht mehr so oft Spargel, da dieser ja lange angeboten wird. Außerdem: Wer will schon so lange Spargel essen, der nicht wirklich nach Spargel schmeckt, schließlich ist dieses Gemüse relativ teuer.

Ich möchte nicht behaupten, dass alle Spargelbauern der Region auch immer Folienspargel anbieten – denn ich hatte auch schon wirklich wohlschmeckenden Spargel auf dem Tisch.

Vielleicht sollten sich die Erzeuger ihre Gedanken über Qualität machen.

Im Übrigen habe ich mich mit Menschen unterhalten, welche die gleiche Ansicht vertreten.

Ilse Birkenmaier, Hockenheim

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