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Karlsruher Straße - Blitzer schon von Weitem sichtbar Schilda lässt hier grüßen

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Als gebürtiger Schwabe kenne ich viele Schwabenstreiche aus meiner Heimat, über die Kurpfälzer sehr lachen würden. Nun, dass sich die Schwabenstreiche so locker in die Kurpfalz exportieren lassen, hätte ich nicht gedacht.

Um das Tempolimit 20 Stundenkilometer in der Karlsruher Straße einzuhalten, hat man ein teures Radarmessgerät (geschätzte Kosten über 100 000 Euro) so intelligent aufgestellt, dass man es schon von Weitem sieht und natürlich niemand geblitzt wird.

Die Säule mit dem Radarmesser fällt auf und Autofahrer sind gewarnt. Danach geben – so der Leser – viele Gas, um noch bei Grün über die Kreuzung zu fahren. © Pfeiffer
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Kurz danach erblickt der Autofahrer eine grüne Ampel am Bismarckplatz, gibt dann ordentlich Gas, um noch bei Grün die Kreuzung zu passieren. So entstehen hier wirklich gefährliche Situationen für Radfahrer und Fußgänger, wie ich bei meinen täglichen Spaziergängen feststellen kann.

In Schweden ist man da schlauer. Auf mehrere nur schwer einsehbare Stellen verteilt werden Radarfallen angebracht, aber nur ein Gerät davon ist scharf gestellt. So bleiben die Autofahrer im Ungewissen, wo tatsächlich geblitzt wird – und halten sich streng an die Tempolimits.

Mit den Mehreinnahmen von Temposündern könnte man dann endlich den Umbau der total misslungen Verkehrskreuzung am Bismarckplatz angehen, um für die vielen Fußgänger und Radfahrer aus dem Schälzig endlich einen besseren Stadtzugang zu ermöglichen: Die Schweizer würden dies dann Minikreisel mit Begegnungszone bezeichnen.

Ulrich Pfeiffer, Schwetzingen

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