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Schlossbeleuchtung abstellen – das reicht lange nicht

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Zur Klimakrise und deren Folgen in Schwetzingen schreibt dieser Leser:

Die kurfürstlichen und sonnigen Zeiten sind auch in Schwetzingen vorbei. Es ist ein rauer Wind eingebrochen – nicht nur mit dem Überfall Putins auf die Ukraine – sondern seit dem Wissen um den Klimawandel. Wir Ältere wissen seit 1979 Bescheid, dass mit unserer verschwenderischen Lebensweise etwas nicht in Ordnung ist. Doch haben wir (fast) nichts unternommen und stecken immer noch den Kopf in den Sand. Warum laufen die Motoren der Baufahrzeuge und des Bauhofs im Leerlauf (beim Leeren der Papierkörbe) immer noch stundenlang und verbrauchen unnötig Kraftstoff?

Warum wird die Sauna im Bellamar aus Solidarität mit der Ukraine nicht längst abgestellt und die Schwimmbadtemperaturen abgesenkt, bis wieder Frieden einkehrt? Warum muss die Straßenbeleuchtung die ganze Nacht unnötig brennen? Warum gibt es immer noch kein Tempo 30 flächendeckend und werden unnötige Ampelkreuzungen stillgelegt und zu Minikreiseln umgebaut? Warum beteiligt sich Schwetzingen nicht an der Initiative Hockenheims, einen großen Windpark im Schwetzinger Hardt zu errichten?

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Vielleicht könnte man auf den Millionen teuren Umbau des Rothacker’schen Hauses am Alten Messplatz vorerst einmal verzichten und dafür Klimaschutzmaßnahmen beherzt anpacken? Die Schlossbeleuchtung symbolisch abzustellen ist keine Klimaschutzmaßnahme.

Ulrich Pfeiffer, Schwetzingen

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