AdUnit Billboard

Gesundheitswesen - Risikozuschlag bei Versicherungskosten Solidargemeinschaft ade

Lesedauer

Noch dementieren es die Krankenkassen, für risikoreiche Kunden einen Zuschlag zu den Versicherungskosten zu erheben. Doch die Gesundheitskosten steigen und steigen. Sie werden künftig nicht umhin kommen, ihre Mitglieder zu befragen, ob sie ein gesundes Leben führen. Wenn nicht, werden Zuschläge unvermeidbar sein. So wie es schon jetzt der bayrische Gesundheitsminister und der Tübinger Oberbürgermeister für Ungeimpfte fordern. Wer die Solidargemeinschaft unnötig belastet, soll einen Risikozuschlag zahlen. Es soll differenziert werden zwischen den verantwortungsvollen Solidarischen und den Ich-Menschen. Bei einer Aufkündigung der Solidargemeinschaft kommt einiges auf uns zu.

Leute, die rauchen, haben ein eindeutig höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Menschen, die Alkohol konsumieren, schädigen Leber, Herz und Hirn. Drogensüchtige beanspruchen die Solidargemeinschaft durch aufwendige Therapien und Methadongaben. Die Freigabe von Cannabis wird ebenfalls Kosten generieren. Bei einem großen Teil der Bevölkerung treibt ungesunde Ernährung den Body Maß Index (BMI) in die Höhe.

Auch der Schönheitswahn fordert seine Opfer. Die Kosten dahingehend missglückter Chirurgie oder solche durch Tattoos und Piercing müssten selbst getragen werden.

No risk – no fun! Nicht nur Extremsportler handeln nach diesem Prinzip! Es ist im Alltag angekommen bei ignoranten Fußgängern, Kampfradlern und PS-Rasern. Auch sie müssen an den Kosten beteiligt werden, die sie unnötigerweise verursacht haben. Auch jene, die sich durch häufig wechselnden Geschlechtsverkehr leichtsinnig HIV zugezogen haben, sind dann zur Kasse zu bitten.

Es gibt noch unzählige Beispiele, wie die Solidargemeinschaft durch Fehlverhalten enorm geschädigt wird. Es würde Seiten füllen, dies aufzuzählen. Eigentlich schade, dass die Milliarden aus dem CumEx-Betrug dem Gesundheitswesen nicht zur Verfügung gestellt werden können. Vielleicht könnte Beugehaft dem abhelfen.

Klaus Tremmel, Ketsch

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1