Teurer als geplant

Von 
Leserbrief-Schreiber: Klaus-Dieter Kähler
Lesedauer: 

Zum Artikel „Steg aus Stahl soll über der Au schweben“ vom 2. Februar und zum Leserbrief „Buga soll ökologischer werden“ vom 19. Februar:

AdUnit urban-intext1

Danke an Herrn Ulrich Schaefer für den Leserbrief zu dem obigen Thema. Auch ich kann nicht verstehen, dass ein derartiger Steg in einem Landschaftsschutzgebiet gebaut wird. 250 000 Kilogramm Stahl für den Steg – riesige, tonnenschwere Stahlbetonpfeiler – ein Asphaltweg für die Baustellenversorgung und später für die Wartung – dafür drei Millionen Euro Kosten. Ist das ökologisch? Wo bleibt hier der Aufschrei der Fraktion der Grünen im Gemeinderat? Das gilt für den Bau dieses Steges, sowie für den geplanten Kahlschlag am Rheindamm.

Anspruch und Wirklichkeit dieser Partei klaffen hier sehr weit auseinander. Die Kosten für dieses Vorhaben schrecken die niemanden ab? Ich wage die Prognose, am Ende wird die Bundesgartenschau teurer als die geplanten Kosten von 105 Millionen Euro. Der Umgang der Stadtverwaltung mit den Steuergeldern der Bürger grenzt für mich in diesem Fall an Leichtsinn. Die Stadt wird aufgrund der Corona-Situation mit erheblichen Steuerausfällen rechnen müssen, sieht das niemand? Klaus-Dieter Kähler, Mannheim

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2Z7ZYeu https://bit.ly/39b6iaw

AdUnit urban-intext2