Deutschland 2.0 - Hüten wir uns vor dem rechten Sumpf Unsere Demokratie bewahren

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Es war einmal, vor langer Zeit, da gab es ein strebsames, fleißiges Volk. Dort gab es Menschen, welche zwei Weltkriege überstanden hatten, und trotzdem den Mut aufbrachten, aus einem zerbombten, in Trümmer liegenden Land, wieder ein Land zu machen, in dem es sich zu Leben lohnt!

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Ein Land, welches unsere Heimat war und ist, und ein Land, in dessen erstem Artikel seines Grundgesetzes steht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Die Betonung liegt dabei, für mich zumindest, schon eindeutig auf Menschen. Also alle, der Gruppe des Homo Sapiens entsprechenden Kreaturen, egal welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und welcher Religion.

Seit einiger Zeit stehen wir nun aber an einer Schwelle, all diese Werte durch unsere eigene Verblendung zu verlieren.

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Wir lassen uns von Parolen des rechten Randes leiten, übernehmen die Stammtisch-Parolen der Ewiggestrigen, suchen die Fehler stets bei den Regierenden und verlieren dabei ganz eindeutig den Blick für die Realität! Was in den letzten Tagen an schrecklichen Übergriffen und Terrorakten passiert ist, das ist dem Tunnelblick geschuldet, der von „Ausländer raus“ schreienden Dumpfbacken skandiert wird.

Das ist nicht Deutschland, das sind nicht wir!

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Da fällt mir nur der Bibelspruch ein, „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“

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Wenn wir Humanität leben wollen, dann geht dies nur wie folgt: Ohne Vorurteile gegenüber unserem Nächsten. Ohne Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzungen.

Unsere freiheitliche Verfassung, unser liberales Grundgesetz und unsere ganze Demokratie, dies sind die höchsten Güter unseres Staates, die es zu wahren und zu schützen gilt.

Bewahren wir uns unsere hilfsbereite, offene und helfende Menschlichkeit. Hüten wir uns vor dem braunen Sumpf des rechten Randes. Dann wird, aus einem kleinen Schritt von uns, ein großer Schritt für eine bessere Welt!

Hans-Peter Rösch,

Schwetzingen