Coronma-Pandemie Virus bleibt uns noch lange erhalten

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Zum Leserbrief „Corona und kein Ende“ vom 13. Februar wird uns geschrieben: Friedrich Triebskorn hat es auf den Punkt gebracht. Wir haben keine Regierung, sondern einen überbezahlten Debattierclub. Nach einem Jahr Pandemie ist die einzige Erkenntnis unserer Politiker, dass selbst gefertigte Mund-Nase-Bedeckungen kein Mittel gegen Covid-19 darstellen. Wir haben es nicht mit einer Krankheit zu tun, die irgendwann vorbei sein wird, sondern mit einem Virus, das durch ständige Veränderung nicht in einigen Monaten vom Globus verschwindet. Wir werden uns die nächsten Jahre mit den entsprechenden Schutzmaßnahmen darauf einstellen müssen.

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Eine Impfung werden die meisten von uns 2020 wohl nicht bekommen. Würde man den russischen Wirkstoff Sputnik V testen und analysieren, man käme wohl zum Ergebnis, dass es möglich ist, für einen Bruchteil der Entwicklungs- und Herstellungskosten einen Impfstoff auf den Markt zu bringen, der unkompliziert und unbürokratisch verabreicht werden kann. Letztgenannte Eigenschaften sucht man in der EU vergebens.

Man hat es in einem Jahr nicht ansatzweise fertiggebracht, Pläne zu erarbeiten, wie alle – ohne Ausnahme – wieder ihrer gewohnten Arbeit nachgehen können. Lösungsvorschläge gibt es zuhauf: etwa Friseurbesuch nur nach negativem Corvid-19-Test. Im Einkaufsbereich personenbezogenen Mindestabstand von drei Metern. Technisch alles lösbar. Natürlich ist es einfacher, die nicht systemrelevanten Betriebe zu schließen und die Wirtschaft dahin zu bringen, wo sie nach 1945 einmal war. Doch wer weiß, womöglich kam einigen das Virus gerade zur rechten Zeit und das was jetzt passiert, ist alles so gewollt.

Werner Fröschlin, Reilingen