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Was uns das Weltall in Bezug auf den Klimaschutz lehrt

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Zum Thema Klimawandel wird uns geschrieben:

Vor zwei Wochen sind sensationelle Bilder in unsere Wohnzimmer geflimmert. Das James-Webb-Teleskop hat Aufnahmen der ältesten Sterne gesendet – aus der Entstehungszeit des Universums: vor 13,8 Milliarden Jahren. Worum geht es da? Um Alter oder Entfernung? Also: In einer Sekunde legt Licht 300 000 Kilometer zurück, etwa die Strecke zum Mond. In einer Minute wäre es schon jenseits unserer 150 Millionen Kilometer entfernten Sonne. In einem (Licht-)Jahr hat es schon fast zehn Billionen Kilometer (zwölf Nullen) hinter sich. Multipliziert man die noch mit den 13,5 Milliarden Jahren seit der Entstehung des Universums kommt man zu 22 Nullen: zehn Trilliarden Kilometer. Diese gigantische Zahl überfordert unsere Vorstellungskraft, der dazugehörige Raum noch mehr. Dennoch, diese beeindruckenden Erkenntnisse hat sich die Menschheit erarbeitet. Tut sie aber genug, um diese wunderbare Welt zu schützen, Gottes Schöpfung zu bewahren?

Die Frage stellen, heißt, sie zu verneinen. Wir sind dabei, uns und die Atmosphäre, unsere Lebensgrundlage, zu zerstören. Merkwürdig, dass aus diesen drohenden Konsequenzen nur vage Reaktionen gezogen werden. Wikipedia spricht Klartext: „Nur die Senkung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen kann, wegen der Langlebigkeit von CO2 in der Atmosphäre, langfristig Abhilfe gegen die Klimaerwärmung schaffen.“ Wie lange sich CO2 in der Atmosphäre hält, bleibt aber immer noch offen. 30 Jahre, wie man häufig liest. Wir würden dann heute die Auswirkungen des Jahres 1992 erleben. Da der CO2-Ausstoß seitdem ständig gewachsen ist, werden seine unvermeidbaren und katastrophalen Folgen unaufhörlich weiter zunehmen. Davon aber sprechen nicht einmal die jungen Leute von „Fridays for future“, die ihr Leben lang davon betroffen sein werden.

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Wir wissen oder können wissen, was uns droht. Es aber auszusprechen, nähme uns die letzte Hoffnung. Die „Umweltpolitiker“ weichen deshalb aus. Mit Windrädern und Solarpanelen fordern sie nur indirekt wirkende „Hilfs“-Maßnahmen, die bestenfalls den gegenwärtigen Zustand erhalten, wenn es gelingt, die CO2-Emissionen auf den Stand von 1992 zu reduzieren. Eine Annahme, zu der viel Optimismus gehört. Darüber hinaus verwischen und verlängern sie die Zahl der Jahre, bis zu denen die erforderlichen CO2-Verringerungen durchgesetzt sein müssten. Und es kann niemand garantieren, dass kein weiterer Krieg geführt wird. Bomben und Granaten lenken nicht nur von unserem Ziel ab, sie erhöhen auch die CO2-Belastung weiter.

Helmut Mehrer, Brühl

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