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Kanzlerkandidatin Baerbock - Die Hauptthemen dieser Partei sind für das Gemeinwesen nur teilweise wichtig Wer entzaubert die Grünen?

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Zunächst sollte man zur Frage, wer die Grünen entzaubern könnte, eines feststellen: Angela Merkel hat den Markenkern der CDU verwässert beziehungsweise vernichtet. Kann die Partei unter Armin Laschet die bisherigen Wähler des Mittelstands und Bürgertums zurückgewinnen? Mit Merkels Abgang werden die von ihr geschaffenen oder mitverursachten Probleme ja nicht verschwinden. Innenpolitisch hat diese Kanzlerschaft in der letzten Periode das Land zurückgeworfen, wobei Merkel ohnehin ihr Augenmerk nur noch auf die EU und den weiteren Globus gerichtet hatte.

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Grün und Rot – mit Unterstützung der Medien – setzen heute die vom Zeitgeist getriebenen Themen, die Union rennt hinterher und räumt Stück für Stück die eigenen Positionen (zum Beispiel im „Musterländle“ Baden-Württemberg) – nur um wieder mitzuregieren.

Jetzt kommt die alles entscheidende Frage: Wer kann dieses grüne „Wahlprogramm der Verbote und Gebote“ so offenlegen und zerlegen, dass der Wähler weiß, was bei einer Kanzlerin Baerbock auf ihn zu-kommt? Der „grüne Staat“ ist ein Umverteilungsstaat. Er will das vorhandene – besser gesagt, nicht vorhandene – Budget nur den „Richtigen“ zuteilen. Er will es denjenigen zukommen lassen, die grün philosophieren. Die Hauptthemen dieser Partei sind für unser Gemeinwesen nur teilweise wichtig. Was die Genderthematik, Diskriminierungs- und überzogene Rassismusdebatte betrifft (teilweise auch die Klimapolitik), sollten wir Deutsche uns hüten, die Welt nach unserem Ideal oder dem der Grünen zu formen. Das ging bisher immer in die Hose – also Finger weg! Wir sollten die Weltrettung nicht alleine versuchen, andere Länder sollten dabei sein.

Gerade der von vielen Medien eingeleitete Seligsprechungsprozess der grünen Kanzlerkandidatin zeigt doch, dass der gesunde Menschenverstand überwiegend abhanden gekommen ist. Das öffnet der Umgestaltung Tür und Tor. Bürger, die anderer Meinung sind und grüne Ideen nicht unkritisch mittragen sowie bestehende Missstände anprangern, werden schnell in die neue Schublade der Querdenker geschoben. Oder sie werden einfach in die rechte Ecke gestellt. Was in den USA, Großbritannien, Schweiz oder in Dänemark normal ist, wird bei uns verunglimpft.

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Wir müssen in der nächsten Regierung die wirklich wichtigen Probleme angehen: Eine ideologiefreie Energie-, Wirtschafts- und Mobilitätspolitik muss her – das heißt, ein Neubeginn!

Die Ansätze der Grünen mögen die Finger in die Wunde legen, aber es wäre gut, eine Sache nicht immer nur um ihrer selbst willen zu betreiben, sondern das Für und Wider von allen Seiten zu betrachten und möglichst objektiv und sachbezogen zu entscheiden. Bei der Mobilität zum Beispiel geht es den Grünen nur vordergründig ums Klima: In Wirklichkeit sollen aber eher ideologische Konzepte durchgesetzt werden.

Und es ist zu befürchten, dass damit weitere technische Innovationen in Deutschland von vornherein zerstört werden.

Warum die Sonne weiblich ist und der Mond männlich, oder welches Geschlecht der oder das Coronavirus hat, das können wir dann diskutieren, wenn wir keine weiteren Probleme mehr haben!

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Bleibt abzuwarten, ob wir dann, wenn Grün zur Realität wird, ein besseres oder ein gespaltenes Land vorfinden.

Siegfried Braun, Speyer

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