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Wo bleibt der Weg in den Hirschackerwald?

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Zu den Bauarbeiten für die S-Bahn im Hirschacker und dort kursierenden Gerüchten wird uns geschrieben:

Im Hirschacker geht der Satz rum wie ein Lauffeuer: „Es wird keinen Durchgang in den Wald an der S-Bahn-Haltestelle geben.“ Wie bitte? Das kann doch nicht sein! So denken sich die Anwohner, die sich lange darauf gefreut haben, endlich entspannt ohne lange Umwege in den angrenzenden Wald zu gelangen und bei langen Spaziergängen die Natur und das schöne Umfeld zu genießen, um vom Alltag abzuschalten.

„Vielleicht doch nur ein Gerücht“, dachte ich. „Der Nabu will es nicht, dass man im Wald spazieren geht“, sagen manche. Andere wiederum sagen: „Was ist das wieder für eine Fehlplanung?“ Die Diskussionen „ob oder ob nicht“ scheinen sich inzwischen hochzuschaukeln.

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Von
Andi Nowey und Andi Nowey
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Ich wollte es genau wissen und fragte direkt bei der Stadt nach. Die Antwort war ernüchternd, denn sie bestätigt: „Der Durchgang in den Wald auf der anderen Seite wird geschlossen sein.“ Man habe „vielfach versucht, dies gegenüber der Bahn zu ändern“. Es sei letztlich dem Eisenbahnkreuzungsgesetz geschuldet. Faktisch könne man zwar trotzdem in den Wald gelangen, da man vom Bahnsteig zwei in den Wald laufen könne. Nur „einen direkten Durchgang wird es nicht geben“, heißt es in der Antwort der Stadtspitze.

Wer kennt sich schon im Eisenbahnkreuzungsgesetz aus? Sicher nicht jeder. Ich jedenfalls nicht. Ich frage mich, ob dies nicht im Vorfeld bereits hätte eruiert und geprüft werden können. Sicher frage nicht nur ich mich, wieso das erst jetzt festgestellt wird.

Wir Bürger sind tolerant und geduldig und warten ab, wie es denn dann tatsächlich kommt mit dem hoffentlich legalen „Pseudo-Durchgang“ von Bahngleis zwei aus in den Wald. Ich hoffe sehr, der Durchgang wird barrierefrei sein – damit auch ältere Menschen mit ihren Rollatoren oder gar Rollstühlen sowie auch Eltern mit Kinderwagen gefahrlos in den Wald kommen.

Raquel Rempp, Schwetzingen

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