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Zeitgemäße Einstellungen

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Zum Leserbrief „Geht’s jetzt zurück ins Heidentum?“ in der Ausgabe vom 6. August wird uns geschrieben:

Sehr geehrte Frau Weimer, seit Jahren lese ich mit Interesse, Erstaunen und manchmal leichtem Schmunzeln Ihre Beiträge. Ihr letztes Statement von Samstag fand ich jedoch grenzwertig. Wenn Sie sich auf unsere Demokratie berufen, sollten Sie sich allerdings auch darüber im Klaren sein, dass Meinungs- und Redefreiheit Grundrechte sind, die nicht nur Aussagen und Verbreitung für eigenartige und abstruse Meinungen ermöglichen, sondern glücklicherweise auch zeitgemäße Einstellungen und Lebenskonzepte vertreten.

Lassen Sie also bitte moderne und notwendige Gegebenheiten bestehen, ob es die Emanzipation der Frau ist – ich weise darauf hin, dass Feminismus kein abwertender Begriff ist – und das Dasein von anderen sexuellen Orientierungen, die endlich legalisiert und allmählich akzeptiert werden. Ich möchte auch die humane und auf Barmherzigkeit begründete Lehre des Christentums anführen. Vielleicht ist es Ihrer Erinnerung entgangen, dass unter dem Namen des Christentums Verbrechen an Menschen begangen wurden – ich denke dabei an die Kreuzzüge, die Inquisition, an erzwungene „Bekehrungen“ Andersgläubiger und auch an die Rolle der Kirche während des Naziregimes. Angesichts dieser Tatsachen erscheint mir Ihre Einstellung rückwärtsgerichtet und fragwürdig.

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