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Schulabschluss

Absolventen der Markus-Realschule in Altlußheimer feiern Mittlere Reife

40 Zehntklässler haben in gelassener, aber trotzdem feierlicher Atmosphäre mit ihren Familien im Kreis der Schulgemeinschaft ihren Abschluss gefeiert.

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ed
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40 Zehntklässler der Markus-Realschule erhielten bei der familiär gestalteten Abschlussfeier ihre Zeugnisse überreicht. © Markus-Schule

Altlußheim. In gelassener, aber trotzdem feierlicher Atmosphäre freuten sich die 40 Zehntklässler der Markus-Realschule über ihren gelungenen Abschluss. Das Programm wurde mit einem lebendigen musikalischen Vortrag von Elias Drozd aus der 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums mit „Watermelon Man“ des Jazzmusikers Herbie Hancock eröffnet.

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Anschließend begrüßte Schulleiterin Esther Osterroth die Anwesenden und betonte, dass Abschlussfeiern etwas Schönes seien, da einerseits bei schönem Wetter so viele schöne Menschen im Raum seien und andererseits die Schüler und Schülerinnen ihr Ziel erreicht hätten und für sie etwas Neues beginne.

Die Absolventen

  • Klasse 10 a: Svenia Czogalla, Marlene Kammer, Jan Kremer, Paul Linke, Quentin Mähringer, Noah Marcone, Marcel Prenaj, Marie Reinke, Loughlin Rupp, Marvin Schlick, Lasse Schuy, Aimee Springer, Emely Steuer, Josephina Strömmer, Lena Tritsch, Johanna Trumpf und Anna Zimmermann.
  • Klasse 10 b: Mia Bentele, Leif Bertsch, Meret Büsenga, Jeremy Dalheimer, Lisa Ebert, Elisa Ehrlich, Markus Gayed, Joshua Held, Anna Rosa Herzog, Jennifer Hoffner, Lisa Maria Hohmeyer, Nele Kaufmann, Marina Knauf, Joscha Knott, Carina Kröner, David Laier, Nelia Lujan Treder, Arno Martin, Annika Maurer, Emely Peter, Anna Schladitz, Therese Schmidt und Anna Wise

Schulleiter Tobias Engelhardt nahm die Zuhörer mit in seine Gedanken über die Frage „Was bleibt?“ hinein. Er stellte fest, dass viele gelernte Inhalte aus der Schulzeit schnell vergessen werden. Die wenigsten erinnern sich nach kurzer Zeit noch an „He, she, it, das ,s‘ muss mit“ oder mathematische Formeln. Er wies auf die Werte Gesundheit, Wohlstand und Sicherheit hin, die in der Gesellschaft zur Zeit hoch angesehen seien und dass jeder selbst die Kontrolle über diese Werte in seinem Alltag haben möchte.

Fundament des Glaubens

Da der Alltag durch Kriegsnachrichten, Energiekostenexplosion und viele weitere schlechte Nachrichten durchzogen sei, bleibe die Frage nach der Tragfähigkeit des Fundamentes, auf das jeder seine Zukunft bauen will. Engelhardt wies darauf hin, dass die Schüler und Schülerinnen ihr Leben auf das feste Fundament des Glaubens an Jesus Christus bauen können, der mit ihnen durch die Krisen des Lebens gehen werde.

Auch Geschäftsführer Karlheinz Weißer vom Trägerverein wünschte den Zehnern eine gute Zukunft, da sie in dieser vergangenen Zeit viel für ihr Leben mitgenommen haben, und machte sie darauf aufmerksam, nicht allen Influencern zu folgen, sondern auf die absolute Verlässlichkeit von Jesus Christus zu bauen, der im Mikro- und Makrokosmos wirke. Anschließend dankte er den Schülern und Eltern für das gute Miteinander und auch der Schulleitung, die Spuren im Leben der Schülerinnen und Schüler hinterlassen habe.

Nun folgten die Ansprachen der Klassenlehrerinnen Angela Heberling (10 a) und Corina Wendy (10 b). Bei einer der beiden schimmerten noch einzelne blaue Strähnen im Haar, da die Schüler die Wette, ob alle den Abschluss erreichen würden, gewonnen hatten. Beide Klassenleiterinnen schauten dankbar, aber auch etwas wehmütig auf die vergangenen Jahre mit Wechselunterricht, Homeschooling, Testungen, aber auch erlebnisreiche Klassenfahrten zurück. Sie lobten den wertschätzenden Umgang der Jugendlichen und ihre Bereitschaft, in familiärer Atmosphäre miteinander über sich, Gott und die Welt zu reden. Die Lehrerinnen wünschten ihren Schülern und Schülerinnen für ihren weiteren Weg Gottes Segen.

Auch die Klassensprecherinnen Svenja Czogalla (10 a) und Marina Knauf (10 b) betonten, die Klassen haben sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit ergänzt und seien im Laufe der Zeit zusammengewachsen. Sie wünschten sich beim nächsten Wiedersehen zu entdecken, dass jeder auf dem Weg sei, das Beste für sich zu finden.

Nach der Zeugnisübergabe erhielt Meret Büsenga den Markus-Schul-Preis des Freundeskreises für den besten Abschluss (1,4) in diesem Jahrgang. Friedbert Blaschke, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Altlußheim, überreichte drei Sozialpreise der Gemeinde. Lisa Maria Hohmeier erhielt den Preis für ihr Engagement in ihrem „You Tube“-Kanal, in dem sie, selbst chronisch krank, anderen in derselben Situation hilft. Jan Kremer und Loughlin Rupp bekamen den Preis für ihr hohes, schulinternes Engagement. Beendet wurde die Verleihung der Zeugnisse und Preise mit dem von Stephen Shareski vorgetragenen Musikstück Präludium Nr. 1 von Johann Sebastian Bach aus dem „Wohltemperierten Klavier“.

Abschied nehmen

Der Vorsitzende des Freundeskreises Jan Friedrich verabschiedete sich von den sehr engagierten Eltern Nathalie Herzog, Sandra Linke und Simone Büsenga, die mit ihren Kindern die Schule verlassen, und hofft auf ebenso engagierte Nachfolger. Zum Schluss bedankte sich Esther Osterroth bei allen, die diese Feier sichtbar und im Hintergrund mitgestaltet haben und lud alle Anwesenden zum Schuljubiläum am 24. September ein.

Abschließend wurde der Tag auf Fotos festgehalten, bevor die Abgänger den schönen Sommertag beim Feiern ausklingen ließen.

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