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Markus-Schule - Kurzweilige Schulstunde mit Landtagsvizepräsident Daniel Born / Der Politiker beantwortet Fragen zu seinem Alltag als Abgeordneter

Born: Geleitet vom Wunsch, die Welt zu verändern

Von 
zg
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Daniel Born steht den Schülern der Markus-Schule Rede und Antwort. © Markus-Schule

Altlußheim. Kostenloser ÖPNV, Herabsetzung des Wahlalters, „zukunftsfestes Baden-Württemberg“, Klimaschutz in Hockenheim – die Themen waren vielfältig, die Schüler interessiert, Landtagsabgeordneter Daniel Born bereit, Rede und Antwort zu stehen: Es war eine rundum gelungene Angelegenheit, als der Vizepräsident des baden-württembergischen Landtags in der Markus-Schule zu Besuch war.

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Die Jahrgangsstufe 1 des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums hatte sich gut vorbereitet und stellte Fragen zu ganz unterschiedlichen Bereichen. Von „Würde es etwas bringen, den Mindestlohn zu erhöhen?“ über „Wie stehen Sie zur Herabsetzung des Wahlalters?“ bis zu „Welche Ansätze sehen Sie für mehr bezahlbaren Wohnraum, besonders für junge Menschen?“ waren viele aktuelle politische Themenfragen dabei, bei denen es dem Abgeordneten immer wieder gelang, sowohl die Komplexität der jeweiligen Themen als auch seine Lösungsansätze darzustellen und auf die Fragen der Schüler einzugehen.

Aber auch bei persönlicheren Fragen zögerte er nicht zu antworten. Warum er in die Politik gegangen sei? Weil Bertold Brecht einmal gesagt hat, „ändere die Welt, sie braucht es“.

Die Schilderung, wie es sich anfühlt, im baden-württembergischen Landtag bei einer Schlussabstimmung aufzustehen und zu wissen, dass hier gerade ein Gesetz verabschiedet wird, das für elf Millionen Menschen gelten wird, war eindrücklich und gewährte allen Anwesenden einen Einblick in die weniger theoretische Seite der Politik.

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„Schenken Sie uns eine (Schul)-Stunde Ihrer Zeit“ – so lautet die Anfrage an Abgeordnete des Landtags im Rahmen des jährlich stattfindenden „Tag der freien Schulen“. Freie Schulen gehören zur Schullandschaft in Baden-Württemberg und bereichern diese auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Der Tag bietet die Gelegenheit für Abgeordnete und Lernende, Einblicke in die jeweils andere Welt zu haben, eine gute Möglichkeit für alle Beteiligten und immer wieder aktuell.

Am Schluss fehlt die Zeit

Leider war die Stunde vorbei, bevor das zuletzt angerissene Thema vertieft werden konnte: Wie wohl eine Schullandschaft aussehen würde, die man heute auf einer weißen Karte entwerfen könnte? Ein Gedankenexperiment, an dem sicher alle Beteiligten große Freude gehabt hätten. Aber auch so bleibt das gute Gefühl, miteinander gesprochen, Einblicke erhalten und interessante Gedankenanstöße entwickelt zu haben – eine gelungene Stunde mit Daniel Born an der Markus-Schule. zg

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