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Gedanken Braun sind die Blätter längst

Andreas Wühler macht sich so seine Gedanken über die Zeit und Zeiten.

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Andreas Wühler
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Nun sind wir also im Herbst angekommen. Jener Jahreszeit, die wohl in bälde dem Klimawandel zum Opfer fallen wird. Während in den Supermärkten die ersten Lebkuchen längst dem noch nicht einmal ansatzweise verkosteten Neuen Wein den Rang abgelaufen haben, sind die Bäume von der Hitze längst braun gebrannt.

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Ins jahreszeitliche Vakuum stößt der Sommer immer weiter vor, von den Dichtern als herrlicher Spätsommer besungen. Wohl mangels alternativer Namensformen. Die frühere Anlehnung an die indigenen Völker Amerikas ist mittlerweile ebenso out wie die Benennung nach älteren Personen weiblichen Geschlechts. Selbst mit Doppelpunkt und -innen war in dem Fall nichts mehr zu retten.

Sei‘s drum, dann halt andauernder Spätsommer. In den vergangenen Jahren hat er sich jedenfalls gefühlt bis weit ins neue Jahr erstreckt, die Tradition des Schnee-, – nein, in die Falle tappe ich nicht – des Schneewesenbauens ist der jüngere Generation längst abhandengekommen. Wohl dem, der nicht auf Glühwein steht.

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