Markus-Schule

Dem Kreislauf der Armut entkommen

SMV unterstützt Schüler in Indien mit dem Erlös von Klassenaktionen

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ed
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Elise Stoll (v. l.), Rajat und Annegret Pani, Andreas Winkler (Vorstandsmitglied von Uppahar Deutschland), Kai Spatz (Sozialarbeiter der Schule) sowie die Schülersprecher Maja Becker und Martin Krudewig bei der Spendenübergabe. © Schule

Altlußheim. Schon seit einigen Jahren hat die Markus-Schule eine Partnerschaft mit der Carmel English Medium School im ostindischen Bundesstaat Odisha. Die Organisation Uppahar hat in den letzten 20 Jahren Kinderheime, Dorf-Kindertagesstätten, Dorf-Förderunterricht und die Carmel English Medium School aufgebaut, um den Menschen zu helfen, der von Generation zu Generation weitervererbten Armut zu entkommen. Die beiden Patenkinder, die die Schüler der Markus-Schule unterstützen, besuchen mit 2400 weiteren Schülern die dortige Schule und erhalten so ein Fundament für eine bessere Zukunft.

Beim diesjährigen Herbstfest verdienten einige Schulklassen durch den Verkauf von Cocktails, Tombola-Losen, einem Süßigkeiten-Verkauf und anderen Aktionen Geld für die Klassenkasse und gaben einen Teil des Geldes für die Unterstützung der Uppahar-Arbeit in Indien. Der Betrag wurde von der Schule und der SMV aufgerundet und so konnten die Schülersprecher Maja Becker und Martin Krudewig gemeinsam mit den Klassensprechern einen Betrag von 1000 Euro an die Leiter der Uppahar-Arbeit Annegret und Rajat Pani übergeben, die zusammen mit dem Vorstandsmitglied Andreas Winkler von Uppahar Deutschland die Markus-Schule besuchten. Der Betrag soll für die jährliche Verteilung von Schuluniformen, ohne die ein Besuch der Schule nicht möglich ist, eingesetzt werden.

Vor der Scheckübergabe hörten die Klassensprecher, dass es viele Informationen über die Carmel English Medium School und die Patenkinder hinaus gibt. Uppahar, der Name bedeutet „Geschenk“, unterstützt die verarmte Bevölkerung ganzheitlich. Gesundheits-Camps und Wasserprojekte helfen ebenso wie Schneider-Schulungen, Schaf-Verteilprogramme und verschiedene Bildungsprojekte in über 45 Dörfern und 235 Dorf-Förderprojekten.

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dpa
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Annegret Pani erzählte von Begegnungen und Erlebnissen, bei denen Menschen in Not geholfen wurde und ihnen Liebe und Wertschätzung entgegengebracht wurde, so bekamen arme Menschen eine Perspektive für ihr Leben und eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Auch weiterhin werden die Schüler der Markus-Schule das Projekt mit verschiedenen Aktionen unterstützen. ed