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Autovision - CDU-Landtagsabgeordneter Andreas Sturm im Gespräch mit Horst Schultz / CDU-Mitglieder besuchen Museum

Der Klimawandel zaudert nicht

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mb
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Andreas Sturm (rechts) im Gespräch mit Horst Schultz. Anschließend führt Schultz die Gruppe durchs Museum. © Busse

Altlußheim. Ist Wasserstoff der ideale Energieträger, um das Klima zu retten? Für den Elektroingenieur und ehemaligen Unternehmer Horst Schultz, der vor fast 20 Jahren in Altlußheim das Museum Autovision, das seit November 2010 eine anerkannte Stiftung ist, erbaute, liegt die Antwort auf der Hand: „Wasserstoff ist der ideale Energieträger.“

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Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte begrüßte Schultz am vergangenen Freitag den Landtagsabgeordneten Andreas Sturm (CDU), der die umliegenden CDU-Verbände und Interessierte zu einem Besuch des Museums Autovision eingeladen hatte. Im Mittelpunkt des Vortragsabends und des Rundgangs stand hierbei das Thema „Wasserstoff“. Druckfrisch präsentierte Schultz „Das große Wasserstoffbuch“, ein von ihm geschriebenes fast 400 Seiten starkes Werk, das als Sachbuch und „Weckruf“ dienen soll.

Eine Notwendigkeit

„Als langjähriges Mitglied des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes (DWW) verfolge ich seit fast 20 Jahren die mühsame Kommunikation um das Wasserstoffthema in allen Gesellschaftsschichten bis hin zu politischen Entscheidungsträgern. Um die dringende und unausweichliche Notwendigkeit der Einführung einer Wasserstoff-Infrastruktur zu verstehen, hatte ich schon mit der Gründung der weltweit ersten Wasserstoff-Dauerausstellung im Museum Autovision im Jahr 2002 einen Grundstein gelegt, der nun mit diesem Buch ergänzt und vervollständigt werden soll“, schreibt Stiftungsvorstand Schultz auszugsweise im Vorwort seines Werks.

In einundzwanzig Kapiteln widmet sich Schultz in seinem Buch unter anderem den Ursachen und Folgen des Klimawandels, informiert über CO2-freie Energiespeichermöglichkeiten sowie die Wasserstoffherstellung und dessen Verwendung für die Industrie, den Wärmemarkt sowie die Mobilität zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

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„Wasserstoff (H) steht im Periodensystem der Elemente schon immer an erster Stelle. Wie lange es noch dauert, bis er in unserer Energiewirtschaft dieses Ziel erreicht hat, weiß heute niemand!“, so Schultz. Und warnt: „Der Klimawandel wartet nicht so lange, bis sich alle einig sind.“

„Es ist wichtig, dass wir den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter vorantreiben. Grundsätzlich geht es um drei wesentliche Punkte: Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Sturm, der auch auf die nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung hinwies. Deutschland fördere derzeit über 60 Wasserstoff-Großprojekte in Milliardenhöhe. Erklärtes Ziel sei es, bei Wasserstofftechnologien weltweit führend zu werden.

Nach der Buchpräsentation führte Schultz die Teilnehmer durch die Zukunftsausstellung des Automuseums, bei der er die Entwicklung der Wasserstoff- und Elektroautos veranschaulichte und Ausblicke in die Zukunft gab.

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