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Katholischer Kirchenchor Lußheim - Gottesdienst zum Thema Schirm musikalisch untermalt

Gesang zurück im Gotteshaus

Von 
Katrin Dietrich
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Der Lußheimer Kirchenchor begleitete den Gottesdienst nach der Corona-bedingten Pause mit schönen Liedern. © Dietrich

Altlußheim. Schon in der Bibel wird Gott als schützender Schirm bezeichnet. Doch was genau ist damit gemeint? Dieser Frage gingen im Gottesdienst in der katholischen Kirche Kaplan Tobias Springer, die Kinder der Kinderkirche und der Kirchenchor Lußheim genauer auf den Grund.

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Mit ihren bunten Schirmen zogen die Kinder in die Kirche ein und stellten ihre symbolischen „Beschützer“ für alle Anwesenden gut sichtbar vor den Altar. Auch ein großer Sonnenschirm wurde aufgestellt und schnell wurde klar, dass ein Schirm nicht nur vor Regen schützt, sondern auch vor der Sonne. Dass es ihn im Kleinformat gibt und auch in der großen Ausführung, so, dass viele Menschen darunter Platz und Schutz finden. „Unter dem Schirm bin ich geschützt. Doch wenn es stürmt, muss ich ihn allerdings festhalten, damit er mir nicht davon fliegt“, ergänzte Linda Deinzer-Schlegel die Erklärungen. Bei gutem und bei schlechtem Lebenswetter. So feierte die Gemeinde ihren Gottesdienst, der unter dem Thema „Du bist mein Schatz und Schirm“ ganz im Dank dafür, dass die Menschen immer einen schützenden Schirm über sich haben, auch wenn sie diesen nicht immer mit den Augen sehen können.

Bei diesem besonderen Gottesdienst durfte der Kirchenchor zum ersten Mal wieder in voller Besetzung singen. Natürlich war es für die Sängerinnen und Sänger eine große Freude, den Vormittag mit schönen Liedern zu gestalten. Passend suchten sie sich dafür Lieder wie „Weißt du wo der Himmel ist“, „Wagt euch zu den Ufern“, „Glaube, Hoffnung, Liebe“, „Gott dein guter Segen“ und „Ein Licht in Dir geborgen“ aus. Die Lieder gefielen nicht nur den Kindern, die den Gottesdienst aktiv mitgestalteten, sondern auch den Erwachsenen und luden alle zum Mitsingen ein. Geleitet und am Keyboard begleitet wurde der Chor von Arno Nützel.

Schutz vor Überforderung

Kaplan Tobias Springer griff in seiner Predigt ebenfalls das Thema Schirm auf. Er bezeichnete Jesus darin als den „Schutzschirm der Überforderung“. „Jesus kennt die Gefahr der Überforderung und den endlosen Kreis von Aufgeben, die es zu erledigen gibt“, sagte er und erinnerte daran, dass Jesus auch seinen Jüngern Phasen der Ruhe verordnet hatte. Ja, er ging selbst zu den Menschen, damit sich seine Jünger ausruhen konnten.

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Der Kaplan wünschte den Gemeindemitgliedern, dass sie immer wieder aufbrechen, um ihre Gottesbeziehung zu stärken. Er wünschte auch die Kraft, um bestärkt zu sein, für die Aufgaben des restlichen Jahres.

Die Kinder der Kinderkirche trugen in ihren Fürbitten ebenfalls viele Wünsche vor, in denen sie für die Menschen, die Schutz und Hilfe brauchen, um einen Schutzschirm baten. Die Menschen, die in der Kirche waren, bekamen von den Kindern, unterstützt von Charlotte Jung-Cron, Linda Deinzer-Schlegel und Rebecca Ständer, einen selbst gebastelten Schirm und eine Segenskarte geschenkt.

Zum Abschluss freuten sich dann alle noch einmal an dem farbenfrohen Bild, als die Kinder mit ihren Schirmen aus der Kirche auszogen und diese in der strahlenden Sonntagssonne gleich als Sonnenschirm aufgespannt ließen.

Freie Autorin Seit 2001 fotografiere und schreibe ich regelmäßig und gerne als Freie Mitarbeiterin für die Schwetzinger Zeitung. Vor meine Linse und unter meine Feder kommen gerne die Feuerwehr, Tiere, Natur, Kinder, Kirche, Feste, Kultur, mein Heimatort Reilingen und

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