Aus dem Gemeinderat - Anfragen und Bauanträge

Im Hofweg kontrollieren

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aw
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Altlußheim. Im Oktober hat der Gemeinderat der Errichtung einer Photovoltaikanlage im Neufeld, zwischen der Bahnlinie und der Landesstraße von Hockenheim nach Karlsruhe, bereits zugestimmt. Insgesamt sollen Module mit einer Fläche von rund 12 000 Quadratmetern aufgestellt, die Anlage ans örtliche Stromnetz angeschlossen werden. Dazu ist es notwendig, eine Kabeltrasse über ein nördlich angrenzendes Grundstück zu führen, dass der Gemeinde gehört. Einstimmig räumte der Rat das erforderliche Leitungs- und Wegerecht ein wie er zugleich die Aufstellung eines entsprechenden vorhabenbezogenen Bebauungsplans in die Wege leitete.

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Schon einmal hat der Rat über ein geplantes Vorhaben in der Ludwigstraße diskutiert. Damals wurde der Antrag abgelehnt, da bei einem als Vergleichsmaßstab herangezogen Gebäude in der Nachbarschaft die Firsthöhe falsch angegeben war. Dies korrigierend stimmte der Rat dem Vorhaben nun zu, zumal es bei der Aussage bleibt, dass durch den Ausbau des Dachgeschosses keine weitere Wohneinheit entsteht.

Illegale Auffahrt auf B 39

Entstanden ist hingegen etwas an der B 39, was nicht nur Simone Köhler (FWV) missfällt, wie im Anfrageteil der Gemeinderäte zu hören war. Die Rede ist von einer illegalen Auffahrt auf die nördliche Seite der Bundesstraße. Köhler nannte einen Graben als eine Möglichkeit, den Schleichweg zu sperren. Mit einem solchen beschäftigte sich auch Axel Müller (Grüne). Immer wieder würden Autofahrer den Wirtschaftsweg über den Insultheimer Hof als Abkürzung in Richtung Autobahnauffahrt nutzen. Müller bat darum, in diesem Bereich öfter durch die Polizei zu kontrollieren und dem Schleichweg somit ein Ende zu bereiten.

Friedbert Blaschke (FWV) monierte gleichfalls einen Weg, den Rad- und Fußweg auf dem Damm in Richtung Rheinhausen. Ganze Pulks von Radfahrern würden hier den Fußgängern das Leben schwermachen, insbesondere die Rennradfahrer würden unrühmlich auffallen, wunderte sich Blaschke, dass es noch zu keinem größeren Unfall gekommen ist.

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Ferner regte Blaschke, nachdem der Abenteuerspielplatz nun in den Abendstunden abgeschlossen wird, an, dies mit einem Schild kenntlich zu machen, sodass sich die Nutzer auf die abendliche Schließung einstellen können.

Bücherschrank in Planung

Claudia Kohpeiß (Grüne) erkundigte sich nach dem Stand in Sachen Bücherschrank – „die Mittel sind eingestellt“, erwiderte Bürgermeister Uwe Grempels – und Richard Schmitt (SPD) wunderte sich über Kiesablagerungen am Rheinufer. Dieser würde nach dem Ausbaggern von Untiefen im Fluss vor Ort zwischengelagert, konnte ihm Axel Müller kundig antworten.

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Lob für die Verwaltung gab es von Dr. Holger Porath (Grüne) für die „tolle Durchführung“ der Impfaktion. Diese sei von der Bevölkerung gut und dankbar angenommen worden. Ein Lob, das Bürgermeister Uwe Grempels gerne an die Mitarbeiter seiner Verwaltung weitergibt – und an die Kollegen im Neulußheimer Rathaus weiterleiten wird, denn diese waren bei der gemeinsamen Aktion in der Rheinfrankenhalle gleichermaßen vor Ort. Obendrein waren beide Rathäuser im Vorfeld aktiv, alle Impfberechtigten wurden abtelefoniert. „Ein großer Aufwand“, stellt Grempels fest, jedoch einer, der sich gelohnt habe. Weiter geht es nun Ende Mai – dann steht die zweite Impfung ins Haus.

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Ursula Kirschner (FWV) kritisierte einen Zustand in der Friedensstraße, dort wo es zur ehemaligen Mühle Richtung Bach geht. Dort hätten sich Jugendliche einen Parcours für ihre Räder gebaut. Mittels einer Rampe werde über den Weg gesprungen, ohne Rücksicht auf Verluste. Sowohl der Damm werde in Mitleidenschaft gezogen, als auch die Grasnarbe zerstört, bat Kirschner um Abhilfe. aw