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Evangelische Kirche - Zehn junge Menschen feiern ihre Konfirmation in der Fritz-Mannherz-Halle / Symbol in Erinnerung an Ausflug

Junge Reilinger feiern ihre Konfirmation

Von 
Katrin Dietrich
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Die Konfirmanden (in alphabetischer Reihenfolge) Sandro Dugas, Lars Gollnick, Joshua John, Max Kraus, Jonas Regenauer, Celina Astor, Merit Nele Hieroth, Sheila Janzer, Lena Scholl und Sophie Lara Weber mit Lisa Dorn (hinten, v. l.), Pfarrerin Eva Leonhardt und Helge Hoffmann. © Dietrich

Reilingen. Für zehn junge Christen war am Samstag der große Tag der Konfirmation gekommen. Die Sonne schien freundlich auf die Konfirmanden, als sie zur Fritz-Mannherz-Halle kamen, in der der Gottesdienst mit den engsten Verwandten und unter Einhaltung der allgemeinen Corona- und Hygieneregeln stattfand. Die Eltern der Hauptpersonen hatten die Halle festlich geschmückt und dekoriert und somit die passende Atmosphäre für diesen besonderen Tag geschaffen. So zogen die Konfirmanden feierlich mit Pfarrerin Eva Leonhardt sowie Helge Hoffmann und Lisa Dorn vom Konfirmanden-Team in die Halle ein.

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In der Zeit vor dem großen Tag, der von einigen Hindernissen geprägt war, konnte doch eine gute Gemeinschaft entstehen und die Konfis, wie sie liebevoll genannt werden, konnten sich immer wieder treffen und auf ihren Tag vorbereiten. „Wir konnten euch dann das ein oder andere mit auf den Weg geben, was uns wichtig ist, woran wir glauben und was uns trägt und ich glaube, ihr könnt heute ein ganz bewusstes ,Ja’ zu eurer Taufe und zu eurem Glauben sprechen“, sagte die Pfarrerin. Sie betonte auch, dass die Jugendlichen am Tag ihrer Konfirmation im kirchlichen Sinne „erwachsen“ werden. Dieses „erwachsen werden“ verglich Pfarrerin Eva Leonhardt in ihrer Predigt mit einer Achterbahnfahrt.

Diese suchte sie sich auch als Symbol aus, da die Konfirmanden bei einem Ausflug gemeinsam mit der Pfarrerin so eine Fahrt gemacht haben. „Groß werden, erwachsen werden, das ist auch eine Achterbahnfahrt. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Sich trauen, in diesen Zug des Lebens einzusteigen, altes und Vertrautes ablegen. Zu merken, die Welt ist kompliziert. Zu wissen, es gibt kein Zurück mehr, die Kindheit ist vorbei. Manchmal ein Gefühl wie im freien Fall, dem Abgrund entgegen“, schlug Pfarrerin Leonhardt den Bogen zum echten Leben. Doch die Fahrt durchs Leben dauert länger, als der „Ritt“ mit der Achterbahn, aber die „Auf’s und Ab’s“ sind oft ähnlich. Hier können dann Eltern, Familie, Freunde oder Kirche und Glauben zum Sicherheitsgurt werden.

Verantwortung übernehmen

Dann kam der besondere Moment, in dem die Pfarrerin die Fragen stellte: „Wollt Ihr auf der Grundlage der eigenen Taufe mit Gott verbunden sein? Seid Ihr bereit, die Verantwortung für das eigene Christsein zu übernehmen? Wollt ihr im Vertrauen auf die Liebe Gottes euren Weg so gehen, wie Jesus uns ihn vorgelebt hat? Wollt ihr euch für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen und für euren Nächsten da sein“? Die Konfirmanden antworteten darauf mit: „Ja, mit Gottes Hilfe“.

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Auch die Eltern und Paten wurden erneut gefragt, ob die sie die Wege der Konfirmanden weiter verantwortungsvoll begleiten werden. Gemeinsam sprach die Gemeinde dann das Glaubensbekenntnis, das Vater Unser und brachte ihre Bitten vor Gott. Abgerundet wurde die Konfirmation von der musikalisch Umrahmung von Till Pepperkok am Piano und Gesang von Nadine Bikowski, die ebenfalls für die Konfis sang.

Freie Autorin Seit 2001 fotografiere und schreibe ich regelmäßig und gerne als Freie Mitarbeiterin für die Schwetzinger Zeitung. Vor meine Linse und unter meine Feder kommen gerne die Feuerwehr, Tiere, Natur, Kinder, Kirche, Feste, Kultur, mein Heimatort Reilingen und

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