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Seelsorgeeinheit

Neubau der Kirche kein Thema mehr

Pläne werden nicht weiterverfolgt

Von 
aw
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Altlußheim. Den Punkt Bekanntgaben nutzte Bürgermeister Uwe Grempels, um am Ende der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause einen Schlussstrich unter ein Projekt zu ziehen, das seit fast anderthalb Jahrzehnten diskutiert wird: der Bau eines Kirchenzentrums auf Gemarkung der Gemeinde. Genauer gesagt verlas der Bürgermeister ein Schreiben der Seelsorgeeinheit, in dem dargelegt wird, dass am sich nach intensiver Abwägung innerhalb der katholischen Kirche entschieden habe, keinen Neubau mehr anzustreben, stattdessen die vorhandenen Kirchen in Neulußheim und Altlußheim weiter nutzen wolle.

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Was für die Gemeinde bedeutet, so Grempels, dass sie über das bisher für das Projekt reservierte Grundstück zwischen Haupt-, Salierstraße und Kindergarten Sonnenschein, nun wieder verfügen könne. Welche Pläne es für die Fläche gibt, darüber will der Bürgermeister mit dem Rat in den nächsten Monaten sprechen.

Ende 2019 waren die Kosten für den Kirchenkomplex auf gut fünf Millionen Euro geschätzt worden. Was mit ein Grund war, so Dekan und Pfarradministrator Uwe Lüttinger in der Antwort auf eine Frage unserer Zeitung, dass der Stiftungs- beziehungsweise Pfarrgemeinderat entschieden habe, dass das Projekt nicht mehr zu finanzieren sei. Angesicht der Entwicklung bei den Baukosten sei nicht damit zu rechnen, dass diese noch durch die Grundstücksverkäufe in Neulußheim und Altlußheim – die Flächen der Kirchen – zu decken seien.

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„Es steht noch in keiner Weise fest, ob und wie beide Kirchen beziehungsweise Gemeinderäume umgebaut oder saniert werden“, stellt Lüttinger fest. Das Gemeindeteam in Lußheim sei nun eingeladen, ein Konzept zu entwickeln, das in den Gremien beraten wird, in eine Planung mündet, die letztlich von der Diözese genehmigt werden muss, stellt der Pfarradministrator abschließend fest. aw

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