Planungsleistungen für die Albert-Schweitzer-Schule in drei Losen vergeben

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vw
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Die Vergabe der europaweit ausgeschriebenen Planungsleistungen zur Erweiterung der Albert-Schweitzer-Schule wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung einstimmig genehmigt.

Die Planungsleistungen waren in drei Lose aufgeteilt worden, für jedes Los hatte es mehrere Bewerbungen gegeben. Per Losentscheid waren daraus jeweils drei Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert worden. Den Zuschlag als wirtschaftlichste Bieter für die einzelnen Ingenieurbereiche erhielten für die Architektur die Firma Roth Architekten aus Schwetzingen, für die technische Gebäudeausrüstung die Firma Engineer Consult Albert + Schaar aus Karlsruhe und für die Tragwerksplanung die Firma Zigmo Engineer aus Frankenthal. Der Beschlussvorschlag ging einstimmig durch.

Diskussionsbedarf gab es bei einem Bauantrag zur Neugestaltung der Außenanlage auf dem Grundstück in der Anne-Frank-Straße 8. Der Bauherr hat ein nicht verfahrensfreies Gartenhaus errichtet und wurde daraufhin von der Baurechtsbehörde aufgefordert, einen Bauantrag einzureichen.

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Der aktuelle Bestand ist aufgrund der Vorgaben des Bebauungsplans nicht genehmigungsfähig. Deshalb ist vom Bauherrn eine Verkleinerung des Gartenhauses und ein Teilrückbau der Terrasse geplant. Trotzdem wären für die Umsetzung der Planung noch zwei Befreiungen notwendig. Beantragt wurde die Überschreitung der Grundflächenzahl um sieben Quadratmeter und die Überschreitung der Grundfläche des Gartenhauses um zwei Quadratmeter. Als Ausgleich bietet der Bauherr den dauerhaften Nachweis von drei zusätzlichen Bäumen auf dem Grundstück an.

Die Verwaltung wollte in beiden Fällen an den Festsetzungen des Bebauungsplans festhalten und plädierte dafür, die Befreiungen und somit den Bauantrag abzulehnen.

Axel Müller (Grüne) meinte, dass dann auch die anderen Grundstücke wegen ihrer Terrassen überprüft werden müssten. Sandra Fluhrer (Grüne) wollte eine getrennte Abstimmung für die beiden Befreiungsanträge.

Die Überschreitungen seien „gering, aber doch vorhanden“, meinte Friedbert Blaschke (FWV). Ines Schweickert (CDU) war dafür, das Ersuchen abzulehnen. Für vier Bäume sei kein Platz auf dem Grundstück.

Dieter Hoffstätter (SPD) erinnerte daran, dass das Gremium in der Vergangenheit bei geringen Überschreitungen oft zugestimmt habe, er sei aber für den Beschlussvorschlag der Verwaltung. Kay Schweikert (CDU) war einig mit der Meinung der Grünen. Die Terrasse liege innerhalb des Baufensters. Die Überschreitung der Grundflächenzahl mit sieben Quadratmetern wurde mehrheitlich genehmigt.

Beim Befreiungsantrag zur Überschreitung der Grundfläche mit Nebenanlagen außerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche war das Gremium einstimmig für den ablehnenden Beschlussvorschlag der Verwaltung. vw