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Bürgermeisterwahl - Zweiter Gang in vier Wochen / SPD-Kandidat Christian Soeder bei 6,8 Prozent

Scholl holt großen Vorsprung

Von 
Werner Schmidhuber
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Ergebnisvergleich: Der Sieger des ersten Wahlgangs Manuel Scholl (2. v. r.)wirft mit Familie und Wahlkampfteam einen Blick auf die Zahlen. © Schmidhuber

Oberhausen-Rheinhausen. Mehrere Erkenntnisse hat es am Wahlabend nach der langwierigen Stimmenauszählung und bei der Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses gegeben: Es kommt in vier Wochen zu einem zweiten Wahlgang, weil – eigentlich erwartungsgemäß – keiner der sieben ernsthaften Kandidaten und Kandidatinnen die absolute Mehrheit erreichen konnte.

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Erkenntnis zwei: Wie in der Bevölkerung vorausgesagt, war es zu einem Zweikampf zwischen dem einheimischen Manuel Scholl aus Oberhausen und der auswärtigen Nastassia Di Mauro aus Marxzell gekommen, allerdings mit einem deutlichen Abstand. Was manche Beobachter auch überraschte: Die Ortsteile Oberhausen und Rheinhausen wählten fast gleich: Obwohl sich der kleine Ortsteil in der Vergangenheit immer wieder etwas benachteiligt fühlte und Vorbehalte gegenüber dem größeren Oberhausen zeigte.

Das Ergebnis verkündete Bürgermeister Martin Büchner, der nicht mehr zu einer Wahl angetreten war, auf dem Rathausvorplatz: Tierärztin Britta Körner kam auf 2,3 Prozent, Kämmerer Manuel Scholl erreichte 48,5 Prozent, Referent und offizieller SPD-Kandidat Christian Soeder lag bei 6,8 Prozent. Den zweiten Platz holte sich Hauptamtsleiterin Nastassia Di Mauro mit 29,9 Prozent. Wenig richteten Alexander Nitsche (2,7) und Armin Rasokat (0,4) aus. Einen Überraschungserfolg sicherte sich der in Oberhausen geborene und berufliche tätige Thilo Herrling mit 9,2 Prozent.

Bis Mittwochabend müssen sich die Sieben entschieden haben, wer im Rennen bleibt.

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