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Gemeinderat - Energiemanagement kommt Klimaschutz zugute

Schritt zur Digitalisierung

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vas
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Altlußheim. Die Gemeinde möchte ein Energiemanagement für Gemeindeimmobilien aufbauen. Das diene auch den Klimaschutzmaßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept. Bürgermeister Uwe Grempels erklärte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates, dass seit 2007 die Energiezähler für Strom und Gas jährlich beziehungsweise in der Rheinfrankenhalle und in der Schule monatlich sowie im Bürgerhaus saisonal abgelesen und im Anschluss in eine Excel-Tabelle eingetragen werden. Darüber findet auch die Überwachung, der Vergleich und die Auswertung statt. Nun soll das System digitalisiert werden.

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Dazu werde die Anschaffung und der Aufbau einer entsprechenden Software nötig, zudem sei es wirtschaftlich sinnvoll, die Installation von fernauslesbaren Energie- und Wasserzählern für die größten Verbraucher aufzubauen. Damit können die Verbräuche auch vom Büro aus abgerufen werden. Mit dieser Investition soll die Digitalisierung der Datenerfassung und deren Weiterverarbeitung vorangetrieben werden. Die Kosten für Beratung und Software werden auf 30 000 Euro für die ersten drei Jahre geschätzt. Ab dem vierten Jahr fallen jährlich etwa 2000 Euro für IT-Hosting, Wartung und Support an. Vom Bund werde eine solche Investition über das Programm „Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld – Kommunalrichtlinie“ gefördert, weshalb sich der Betrag von 30 000 Euro wohl halbieren werde.

Der Gemeinderate stimmte dem Aufbau und dem Betrieb eines Energiemanagements einstimmig zu und beauftragte die Verwaltung damit, die notwendigen Schritte, wie zum Beispiel eine Ausschreibung, durchzuführen und den entsprechenden Förderantrag zu stellen.

Dr. Holger O. Porath (Grüne) hob hervor, dass man damit schneller reagieren könne, wenn „Kosten exorbitant steigen“, und dies zudem der richtige Weg in Richtung Digitalisierung sei. „Digitalisierung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit begegnen uns heute in einem einzigen Antrag“, stellte Klaus Oettinger (FW) heraus, dass man „eine Echtzeiterfassung der Daten braucht“.

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„Wir müssen weg von Excel-Tabellen, hin zur Digitalisierung“, betonte Kay Schweikert (CDU), dass dies zukunftsweisend sei. Dieter Hoffstätter (SPD) erklärte: „Die Gemeinde hat eine öffentliche Vorbildfunktion bei der Einsparung von Energie in öffentlichen Gebäuden. Das Energiemanagement wird dazu beitragen, den Energieeinsatz zu optimieren und den Handlungsbedarf für künftige Verbesserungen zu erkennen.“ vas

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