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Rheinhochwasser - Zugang zum Sommerdamm und zum Niederfeld überwacht

Securityleute haben gut zu tun

Von 
aw
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Sophia Achmad und Ahad Achmad bewachen am Wochenende den Weg hinunter zum Leinpfad. Obwohl weithin sichtbar, mussten sie immer wieder Menschen zurückschicken. © Wolfgang Schwindtner

Altlußheim. Seit dem Wochenende sinken die Pegel längs des Rheins, zieht sich der Fluss langsam in sein Bett zurück. Wobei dem Wort langsam große Bedeutung eingeräumt werden muss, weiterhin schwappt das Wasser an den Hochwasserschutzdamm und auch der als Rückstaufläche dienende Kriegbach ist westlich der Rheinhäuser Straße mehr See als Flusslauf.

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Während der hiesige Niederschlag eher weniger Auswirkungen auf den Wasserstand im Rhein hat – hier ist in höherem Maße der Stark-regen in den Bergen ausschlaggebend – hat er immerhin Einfluss auf die Sicherheit des Sommerdamms. Durch die seit Samstag herrschende Wetterlage bliebt der Damm von weiteren Niederschlägen verschont und es minimierte sich das Risiko, dass er, weil durchweicht, brechen könnte. Dennoch, er ist weiterhin in einem kritischen Zustand und sollte tunlichst nicht betreten werden.

Zahlreiche Fluttouristen

Und noch sind die Wege ins Niederfeld und zum Sommerdamm gesperrt. Wohlweislich, denn die Gefahr eines Fehltritts oder eines Abbruchs besteht weiterhin. Und damit verbunden für Fußgänger die Gefahr, in den stark angeschwellten Strom zu fallen.

Weshalb schon seit gut einer Woche Schilder vor dem Betreten des Sommerdamms warnen. „Lebensgefahr“ heißt das Wort, mit dem die Fluttouristen eigentlich abgehalten werden sollten. Doch anscheinend übt es eher eine Faszination aus, wie die zahlreichen Menschen unterstreichen, die es dennoch immer wieder an den Rhein oder auf den Damm zieht.

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Weshalb sich Bürgermeister Uwe Grempels Ende vergangener Woche dazu entschloss, einen Securityservice zu engagieren, der den Zugang zum Damm und zum Niederfeld überwacht. Und auch wenn die Wachleute unschwer auszumachen waren, brauchten sie sich über fehlende Arbeit nicht zu beklagen. Immer wieder versuchten Menschen, ihren Posten zu passieren und musste mit viel Geduld davon überzeugt werden, ihr Leben besser nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Auf jeden Fall – die Security war mehr als angebracht. aw

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