Ökumenische Kinderkirche - Für die Sternsinger der Seelsorgeeinheit findet am Sonntag, 17. Januar, ein Gottesdienst mit einem großen Rätselspiel online statt Segensbringer waren in der Gemeinde unterwegs

Von 
zg
Lesedauer: 

Altlußheim. In diesem Jahr wird alles anders – das dachten sich auch die Sternsinger-Kinder der Ökumenischen Kinderkirche Altlußheim, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die knapp 20 Königinnen und Könige waren seit dem 3. Januar mit einer für sie ganz neuen Aufgabe betreut. Sie waren Segensbringer, Sternenträger, Spurenhinterlasser, Freudeschenker und vieles mehr.

Raffaela Crispi (oben rechts, dann im Uhrzeigersinn), Timo Fluhrer, Vanessa und Fabian König, Valentina Ültzhöffer, Robin Fluhrer und Lina Staender übermitteln den Segen auf Abstand. © Staender

Päckchen verteilt

AdUnit urban-intext1

Gekrönt und gewandet haben die Kinder der Ökumenischen Kinderkirche Timo und Robin Fluhrer, Vanessa und Fabian König, Luna und Leonard Greve, Lina Staender, Valentina Ültzhöffer, Mateo, Karlo und Domagoj Veselcic, Yannis und Mika Habeck, Elena Ebinger, Gabriel Oberst, Shaleen und Melvin Nowacki,Patrick Donaghue und Raffaela Crispi unter der Leitung von Charlotte Jung-Cron und Rebecca Staender über 500 kleinen Segenspäckchen zu den Haushalten in der Gemeinde gebracht. Die darin enthaltenen Segensaufkleber waren bereits am vierten Advent durch Kaplan Tobias Springer in Neulußheim beim Gottesdienst gesegnet worden.

Die Aufgabe wurde von allen mit Hingabe ausgeführt und viele Altlußheimer grüßten die Könige auf ihren Touren durch den Ort freudig und mit Abstand. Wer sie nicht persönlich entdeckt hat, hat vielleicht die Kreidespuren „20* C+M+B+21“ gesehen, die die Kinder an allen Straßenecken hinterlassen haben. „Wenn wir schon nicht alle Häuser selbst segnen dürfen, warum dann nicht einfach ganz Altlußheim?“ So die Idee der Organisatoren.

Ein weiteres Highlight dieser Aktion war der Sternsingerclip unter dem Motto „#hellerdennje“, der in Kooperation mit den Neulußheimer- und Hockenheimer Sternsingern der Seelsorgeeinheit gedreht wurde. Hier unterstützte Familie Staiger bei der technischen und liebevollen Umsetzung. Er kann auf der Homepage der Seelsorgeeinheit unter www.seelsorgeeinheit-hockenheim.de bestaunt werden.

AdUnit urban-intext2

Worauf verzichtet werden musste, war der Besuch in der Seniorenvilla, stattdessen wurden für alle 21 Wohneinheiten kleine Schachteln mit selbstgemalten Bildern und Fotos der Sternsinger verziert und mit dem Segen „20*C+M+B+21“ gefüllt und an die Bewohner verteilt. Die Sternsinger hoffen, so den Bewohnern eine Freude gemacht zu haben. Ein Wiedersehen nach der Krise ist bereits geplant.

Die Sternsingeraktion war mit Sicherheit anders, als es viele gewohnt sind, sie hat alle vor Herausforderungen gestellt, auf neue Wege geführt und hat gezeigt, dass selbst eine Pandemie niemanden davon abhalten kann, Gutes zu tun für die Kinder dieser Erde.

Rätsel zum Abschluss

AdUnit urban-intext3

Ein Dank der Organisatoren geht an die vielen großzügigen Spender. Die Unterstützung bei dieser wichtigen Aktion durch die Bürger zeigt auf, welch eine tolle Gemeinde Altlussheim ist. Ein Dank geht ferner an Susanne Lauer vom Stickpoint Altlußheim, die den Organisatoren mit Rat und Tat zur Seite stand und die Sternsinger mit vielen Metern gelben Baumwollstoffs für die notwendigen Sternsingermasken unterstützt hat.

AdUnit urban-intext4

An diesem Samstag, 16. Januar, dürfen die Kinder gemeinsam online ein spannendes Rätsel lösen und (online) Gottesdienst feiern. Die Idee für ein Nachtreffen der etwas anderen Art kam vom Dekanat Schwetzingen. Die Kinder sind gespannt, was sie erwartet und ob das Rätsel gelöst werden kann. Die Vorfreude ist jedenfalls bei allen groß!

Das Team der Ökumenischen Kinderkirche freut sich schon darauf, die vielen Ideen, die bereits entstanden sind in der Vorbereitung für die Sternsingeraktion 2022 endlich in die Tat umsetzen zu können. zg