Ökumenische Kinderkirche - Sternsinger mit Abstand unterwegs Trotz Pandemie ein tolles Ergebnis

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cjc
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Altlußheim. Durch die Pandemie-Situation war die Sternsingeraktion der ökumenischen Kinderkirche in diesem Jahr komplett anders als gewohnt. Bereits im Oktober war das erste Vorbereitungstreffen geplant gewesen. Knapp 40 Kinder hatten sich gemeldet und gehofft, dass es bis zum Januar mit der Aktion klappen könnte. Doch es kam anders. Die Vorbereitungstreffen fanden virtuell per Mail statt und nur die Sternsingerkostüme durften die Kinder abholen, allerdings im Freien und unter Beachtung der Sicherheitsregeln. Die Bastelarbeiten, die eigentlich im zweiten Workshop hätten stattfinden sollen, mussten zuhause erledigt werden.

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Beim Seelenamt für Köchin Gudrun Menges im Dezember hatten einige Kinder endlich die Gelegenheit, ihren Sternsingerumhang und die mit viel Liebe selbst gebastelte neue Krone tragen zu dürfen. Am vierten Advent wurden die Aufkleber und die Kreide im Sonntagsgottesdienst durch Kaplan Springer gesegnet. Alles war somit vorbereitet.

Dann kam der zweite Lockdown und der Gürtel wurde noch enger geschnallt. Über 500 Segenspäckchen wurden gepackt und von den Kindern einzeln in die Briefkästen eingeworfen. Wo gerade fleißige Könige unterwegs waren, konnten die Bürger der Gemeinde an den Straßen erkennen. Hier standen die Zeichen „20*C+M+B+21“ mit bunter Kreide auf den Gehwegen an Straßenkreuzungen geschrieben. Die Anwohner freute es und so konnten die Kinder ihre Freude weitergeben.

Allen kleinen und großen Königen sagen die Organisatoren ein herzliches „Vergelt‘s Gott“. Denn ohne ihren tatkräftigen Einsatz wäre eine solche Aktion nicht möglich gewesen. Es ist nicht selbstverständlich die freien Tage in den Dienst der Nächstenliebe zu investieren.

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Dank gilt auch allen Bürgern der Gemeinde, die mit zum stolzen Ergebnis der Sammlung beitrugen. Über 4500 Euro kamen zusammen, die helfen, Kindern in der Ukraine und weltweit Halt zu geben.

Dank sagten die Organisatoren der Kinderkirche dem Vorbereitungsteam, vor allem Rebecca Staender, die für die komplette Seelsorgeeinheit Halssocken genäht hat und die Einrichtung mit vielen neuen Ideen virtuell begleitete und so mit vollem Einsatz für frischen Wind sorgte. Dank ging auch an das Jugendbüro des Dekanats, vor allem an Carina Gottwald, die mit viel Liebe und Einsatz eine Challange vorbereitet hat mit vielen Fragen zum Thema und für einen gelungenen Dankgottesdienst sorgte, der den Kindern in Erinnerung bleiben wird. cjc