Ökumenische Kinderkirche

Von der Spendenbereitschaft begeistert

Im 25 Jahr des Bestehens fand die 65. Sternsingeraktion in der Gemeinde statt

Von 
cjc
Lesedauer: 
Der Abschluss der Sternsingeraktion fand vor der Albert-Schweitzer-Schule statt. Die Sternsinger mit Charlotte Jung-Cron (l.) und Rebecca Staender (r.) wurden von Rektorin Anja Ott (v. l.) und Konrektorin Stephanie Dennhardt empfangen. © Sternsinger

Altlußheim. Anfang des Jahres zogen 21 Kinder und Jugendlichen in fünf Gruppen nach einem feierlichen Aussendungsgottesdienst durch die Straßen von Altlußheim, um als Sternsinger den Menschen den Segen zu bringen.

Die „Sternsinger-Zentrale“ war im Emil-Frommel-Haus eingerichtet und dort gab es während der Sternsingeraktion für die Teilnehmer mittags eine wärmende und stärkende Mahlzeit. So bekochte Christl Ziegler die Sternsinger mit frisch zubereiteter Kartoffelsuppe und Würstchen, Olga Veselka und Tanja Fluhrer hatten sich bereiterklärt Spaghetti mit Tomatensoße zu kochen, Julia Oberst war für Schupfnudeln mit Sauerkraut und Apfelmus zuständig und eingeladen wurde die Gruppe ins Restaurant Blautannen, wo Schnitzel mit Pommes serviert wurden.

Nicht fehlen beim Gang durch die Gemeinde durfte ein Besuch im Rathaus, wo die Gruppe von Bürgermeister Uwe Grempels erwartet und mit Altlußheimer Schokolade und einer großzügigen Spende bedacht wurde. Der neue Pfarrer der Seelsorgeeinheit, Christian Müller, schaute gleichfalls bei den Sternsingern vorbei, wie auch Diakon Jascha Richter von der evangelischen Kirchengemeinde.

Mehr zum Thema

Aktion

Den Segen in den Ort tragen: Sternsinger in Altlußheim unterwegs

Veröffentlicht
Von
Andreas Wühler
Mehr erfahren
Gemeinde

Es geht auch mal ein spontaner Rathausbesuch

Veröffentlicht
Von
Joachim Klaehn
Mehr erfahren

Höhepunkt der Aktion war der Feiertag Dreikönig, an dem die Sternsinger morgens feierlich mit den Neulußheimer Sternsinger in die Kirche einzogen. Im Gottesdienst, der von Gemeindereferent Thorsten Gut zelebriert wurde, stellten die Kinder das Thema Kinderrechte anhand von Sternen vor, um die Wichtigkeit des Mottos in den Fokus zu stellen. Im Anschluss wurde der Segen „20*C+M+B*23“ an der Kirchenpforte erneuert und weiter ging es mit fünf Gruppen durch die Siedlung.

Da noch Schulferien waren, fand der Abschluss wie vor der Pandemie zur Tradition geworden in der Albert-Schweitzer-Schule statt. Hier trafen sich in der großen Pause alle Sternsinger, die die Grundschule besuchten, um diese zu segnen. Rektorin Anja Ott wartete bereits mit einem Süßigkeitenkorb und einer großzügigen Spende auf die Sternsinger.

Stolze 8888 Euro gesammelt

Dank der großen Spendenbereitschaft der Altlußheimer Bürger wurden in diesem Jahr, neben zahlreichen Süßigkeiten, stolze 8888 Euro gesammelt.

Der Dank des Organisationsteams ging zum Ende der diesjährigen Aktion an die Köchinnen Christl Ziegler, Olga Veselka, Tanja Fluhrer, Julia Oberst und Yeliz Schweizer sowie die Familie Benz und das Blautannen-Team. Larissa Oechsler und Susanne Finke unterstützen die Sternsinger in der Vorbereitung, in der Zentrale und als Begleitpersonen. Weitere Begleitpersonen waren Melanie Habeck, Romy Scheck, Kamila Choina, Silvia Ebinger, Anja Wilhelm und Julia Oberst. Fabian König, Robin Fluhrer, Domagoj und Karlo Veselcic waren teilweise über zehn Jahre als Sternsinger unterwegs und begleiten nun eigene Gruppen.

Gedankt wurde zudem den 36 Sternsingerkindern, Simon, Gabriel und Emma Oberst, Mateo Veselcic, Timo Fluhrer, Paula Müller, Vanessa König, Miu Eichenlaub, Nina und Jana Münch, Lyia und Zoey Schweizer, Hannah und Michael Veselka, Sofia Hartmann, Kai Kretschmer, Yannis und Mika Habeck, Leonie und Elena E., Isabella Wilhelm, Laura und Philipp Schmidt, Lina Staender und Paul Hubbes, Melvin Nowacki, Nevio Barbosa, Luca Schuller, Marla und Mika Scheck sowie Rafael und Paulina Choina.

Und letztlich wurde ein Dankeschön an Rebecca Staender gerichtet, die seit der Pandemie für die Organisation verantwortlich ist und mit Herzblut in die ökumenische Kinderkirche eingestiegen ist, sodass deren Fortbestand gesichert ist.

Die erste Kinderkirche im Jahr 2023 beginnt mit dem Besuch der Krippe im Speyerer Dom am Freitag, 20. Januar. Gefahren wird mit dem Linienbus. Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Haltestelle Rebstöckl. Um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Termine sind im vierzehntägigen Rhythmus immer von 16 bis 17 Uhr im Emil-Frommel-Haus, Rheinhäuserstraße. cjc