Forst - Inventurfachleute im Kreis unterwegs Wie geht es dem Wald?

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zg
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Altlußheim/Region. Wie haben sich die Wälder in den letzten Jahren entwickelt? Um dieser Frage nachzugehen, begeben sich ab April bundesweit forstliche Inventurfachleute in die Wälder. Ihr Ziel ist es, im Rahmen der Bundeswaldinventur (BWI) Daten zu erheben, aus denen statistisch abgesicherte Informationen über die großräumigen und länderspezifischen Waldverhältnisse gewonnen werden. Die BWI ist somit ein wesentliches Kontroll- und Monitoring-Instrument und liefert die Datenbasis für Entscheidungen von Politik und Wirtschaft.

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Die Aufnahmen erfolgen nach einem bundeseinheitlichen Verfahren. Entlang eines systematischen Stichprobennetzes werden an dauerhaft, aber unsichtbar markierten Punkten forstliche Strukturdaten gemessen. Damit ist die Vergleichbarkeit zwischen den Ländern, Regionen und Naturräumen gewährleistet. Neu bei der BWI ist die zusätzliche Entnahme von DNA-Proben an den wichtigsten Baumarten auf einer Unterstichprobe, um Erkenntnisse über die genetische Vielfalt und die Anpassungsprozesse der Wälder im Klimawandel zu gewinnen.

In Baden-Württemberg werden die Aufnahmen von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) organisiert und koordiniert. Im Zeitraum von April bis September 2022 werden Daten von Zwei-Personen-Aufnahmetrupps an insgesamt über 13 000 Stichproben erfasst. Im gesamten Rhein-Neckar-Kreis wird ein Inventurtrupp unterwegs sein. Nach Abschluss der Datenerfassung ist die FVA auch für landesspezifische Auswertungen und Analysen zuständig. Mit den Ergebnissen der BWI ist im Jahr 2024 zu rechnen. zg

Info: Weiterführende Informationen zur BWI unter www.bundeswaldinventur.de oder www.fva-bw.de/daten-und-tools/monitoring/bundeswaldinventur

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