Brühl

286 über 70-Jährige in Brühl gegen Corona geimpft

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Bei der Anmeldung unterstützen Vanessa Freund (v. l.) und Miriam Eckhof (M.) Gazmend Wiedmaier. © Göck

Brühl. "Das war der richtige Schritt“, ist sich Bürgermeister Dr. Ralf Göck nach den beiden Impfterminen in der Ahornstraße sicher: „286 Menschen über 70 sind jetzt geimpft und haben in wenigen Tagen den vollen Impfschutz“. Die beiden Tage seien wieder reibungslos verlaufen und der Dank der Geimpften habe allen Aktiven im Vorfeld und während der zweimal sechs Stunden vor Ort gegolten, teilt die Gemeindeverwaltung mit.

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Weitere Impftage werde es in Brühl nicht geben können, habe der Rhein-Neckar-Kreis auf erneute Anfrage des Bürgermeisters mitgeteilt. Die Impfteams müßten nun in Einrichtungen für Behinderte und Obdachlose eingesetzt werden: „Wir glauben, mit unserem gut eingespielten Team hier sehr viele Menschen in kurzer Zeit impfen zu können“, zeigt sich Dr. Göck überzeugt von dem Konzept sowohl in den großen Impfzentren als auch vor Ort breite Bevölkerungsschichten zu impfen.

„Im Moment leisten auch die Hausärzte schon sehr viel“, weiß Göck. Er stellte aber auch die Frage, ob sie bei Freigabe der Priorisierung im Juni und der angekündigten hohen Zahlen an Impfdosen dann noch ihrer eigentlichen hausärztlichen Arbeit nachgehen könnten. „Wenn wir helfen können, stehen wir wieder gerne wieder zur Verfügung“, sagt auch Gazmend Wiedmaier im Namen des Pflegedienstes Triebskorn der die Aktion der Gemeinde - vor Ort vertreten durch Marion Thüning und Ulrich Baar - und des Landkreises mit Unterstützung aus dem DRK-Ortsverein Brühl-Rohrhof unaufgeregt organisiert hat.

Abwechslung im Alltag

Das Team des „Betreuten Wohnens“ in der Ahornstraße mit Mariola Rogalski und Betty Becker sowie dem Oftersheimer Schützenhaus-Wirt Schaller, der für die Verpflegung sorgte, verstand sich ebenso gut untereinander wie mit dem Roten Kreuz mit Vanessa Freund, Markus Haas und der an allen vier Tagen präsenten Miriam Eckhof. Und auch für die dort lebenden Senioren waren teilweise noch zu impfen. Teilweise beobachteten sie das rege Kommen und Gehen in dem barrierefrei gebauten Haus als Abwechslung im eigenen Alltag.

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Dank des schönen Wetters konnten die Wartenden und die Geimpften in ihrer Ruhephase auch die gepflegten Außenanlagen der Wohnanlage genießen.