Bläserphilharmonie

Auf dem Podium

Orchester vertritt Region auf Bundesebene

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zg
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Svea Wiedemann (Mitte) von der Bläserphilharmonie freut sich erkennbar über den zweiten Platz im Wettbewerb für Auswahlorchester. © Robold

Brühl. Das Projektorchester der Brühler Bläserakademie, die „Bläserphilharmonie Rhein-Neckar“ (BPRN), hat am Wettbewerb für Auswahlorchester in Trossingen teilgenommen. Der Wettbewerb findet in vierjährigem Rhythmus statt und die Orchester treten in verschiedenen Ensembleformationen und Schwierigkeitsgraden an. Insgesamt präsentierten sich die 19 besten Amateurorchester mit 700 Musikern an drei Spielorten in acht Kategorien. Die BPRN belegte in ihrer Kategorie den zweiten Platz und vertritt die Rhein-Neckar-Region nun sogar auf Bundesebene.

Die Brühler Philharmonie ist ein Projektorchester für ambitionierten Laienmusiker, die über das regelmäßige Musizieren in ihrem Stammorchester hinaus weitere Erfahrungen sammeln und neue musikalische Eindrücke gewinnen wollen. Die BPRN versteht sich als Ergänzung zum Vereinsorchester und die Termingestaltung ist speziell auf Musiker in Vereinsorchestern zugeschnitten.

Bewertet wurden die Orchester von einer renommierten und internationalen Jury. Von besonderem Wert war für die Orchester auch ein ausführliches Beratungsgespräch nach den Wettbewerbsbeiträgen, damit die Ensembles mit fachlich fundierten Verbesserungsvorschlägen motiviert in die alltägliche Probenarbeit zurückkehren und Impulse weitertragen.

Urkunde und Videogutschein

Neben einer Urkunde erhielten diejenigen Orchester mit der besten Bewertung auch einen Gutschein für eine professionelle Videotrailerproduktion des eigenen Ensembles inklusive einer Tonaufnahme.

Mit dem Wettbewerb für Auswahlorchester hat der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) eine bundesweit einmalige Plattform etabliert: Die besten Amateurorchester zeigen die hohe Leistungsfähigkeit und enorme musikalische Qualität der Amateurmusik in Deutschland.

Der Wettbewerb für Auswahlorchester fand aktuell bereits zum siebten Mal statt. Er wird unter anderem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und der Gema-Stiftung gefördert. zg