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Ausstellung

Bildhauerin Cony Welcker macht die Tore auf

Von 
Marco Brückl
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Das Krokodil, das hier schlummert, ist während der Ausstellung in Cony Welckers Garten zu sehen und freilich auch zu erwerben. © Welcker

Brühl. Es ist 1,20 Meter lang und wiegt rund 160 Kilogramm – das Krokodil, das Bildhauerin Cony Welcker „gefangen“ hat, kann vielleicht nicht mit den lebendigen Riesenreptilien Australiens mithalten, aber mancher Sammler wird sogleich einräumen: „Dafür ist es auch viel schöner.“

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Das Krokodil, dem sich Cony Welcker widmete, nachdem es zwei Jahre lang unfertig im Garten gelegen habe, gehört zu den rund 35 Exponaten, die sie während ihrer Atelierausstellung an den Sonntagen, 8. und 15. Mai, jeweils in der Zeit von 11 bis 18 Uhr zeigt. Ihre Skulpturen aus Stein, ob unter anderem aus Marmor, Sandstein oder Basalt, geben nicht selten eine Einheit mit Schwemmholz oder alten Balken als Sockel. Und: „Wenn ich Tiere verarbeite, dann brauche ich immer etwas Glitzerndes. Deshalb bekommen sie oft eine Perle zum Beispiel für die Augen – Mädchen brauchen immer etwas Glitzerndes“, sagt Cony Welcher im Gespräch mit unserer Zeitung und lacht.

Um Fotografien erweitert

Die Bildhauerwerke werden dieses Mal von einigen ihrer Fotografien flankiert. „Im Winter bin ich eine Weile in Portugal. Es ist mein zweites Zuhause geworden und ich bin gefragt worden, ob ich die Fotos, die dort entstanden sind, nicht mal ausstellen möchte“, sagt die Künstlerin. Es gebe auch Kleinigkeiten für den Garten, sodass für jeden etwas dabei sei.

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Cony Welckers gestalterisches Kleinod ist im Rheinfeld, Hausnummer 2, zu finden – schräg gegenüber des Rohrhofer Friedhofs auf dem Gelände von Hassler Natursteine tut sich somit ein kleines Paradies auf. Die Ausstellung findet vorwiegend im Freien statt, dennoch kann die Beachtung der Hygienevorschriften nicht schaden.

Redaktion

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