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Kolpingfamilie - Erntedankfest in der Schutzengelkirche

Bunte Gaben im Altarraum

Von 
ras
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Brühl. Rotbackige Äpfel, gelbleuchtende Quitten und pralle Trauben, prachtvolle Kürbisse, alle Arten von Gemüse, bunte Blumen und dazwischen ein großer Laib Brot – einmal im Jahr finden alle die reichen Gaben von Feld und Garten ihren Weg in die christlichen Kirchen.

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Die Kolpingfamilie feierte an diesem Wochenende das Erntedankfest und hatte dazu den Bereich vor dem Altar der Schutzengelkirche mit allerlei Gaben geschmückt. Das Erntedankfest soll deutlich machen, dass der Mensch die Schöpfung Gottes nicht unter Kontrolle hat, weil er selbst nur ein Teil der Schöpfung ist. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich allerdings die Bedeutung von Erntedank geändert. Mit der industriellen Massenherstellung von Lebensmitteln und dem weltweiten Handel wurde das Bewusstsein für die Abhängigkeit von der heimischen Ernte immer geringer und das Fest musste einen Bedeutungsverlust hinnehmen – erst mit der Rückbesinnung auf die Bewahrung der Schöpfung erlebte das Fest eine Renaissance.

Einmal im Jahr finden die reichen Gaben der Natur ihren Weg in die Schutzengel. Der Altarraum ist zum Erntedank farbenfroh dekoriert. © Wolfgang Schwindtner

Doch die Gläubigen wollen nicht nur für die sichtbaren Gaben, die in verschwenderischer Fülle vor dem Altar aufgebaut sind, dankbar sein, sondern auch für die unsichtbaren Geschenke Gottes. ras

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