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Villa Meixner - Ausstellung mit Arbeiten von Bruno Obermann wird weiterhin geplant / Ausstellung „Kopfsache“ soll dabei keine Geschichen erzählen

Der Mensch ist den Elementen nach wie vor gnadenlos ausgesetzt

Von 
ras
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Bruno Obermann beschäftigt sich seit mehr als 40 Jahren mit der Malerei. © gvb

Brühl. Sollte Corona mit ihren vielfältigen Mutationen der umfangreichen Planung im Kulturprogramm der Gemeinde keinen Strich durch die Rechnung machen, könnte Bruno Obermann einem ausgewählten Publikum in der Villa Meixner seine Ausstellung „Kopfsache“ präsentieren.

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Der Künstler beschäftigt sich seit inzwischen mehr als 40 Jahren mit der Malerei. Dabei hat er eine eigene Formen- und Zeichensprache entwickelt, die ihren Ausdruck in vorwiegend großformatigen Mischtechniken findet.

Der „Lebensraum“ des Menschen, die Umgebung in der er lebt und die ihn prägt ist dabei ein immer wiederkehrendes Thema, welches mit einem hohen Abstraktionsgrad umgesetzt wird.

Dabei wird immer wieder in seinen Arbeiten deutlich, dass der Mensch den Elementen ausgesetzt scheint und die Zivilisationsspirale eine Eigendynamik entwickelt habe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Die Idylle ist nur vordergründig und in der Zivilisationskrise des Weltensystems zeigen sich menschliche Gefühle.

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Im thematischen Vordergrund seiner Arbeiten der vergangenen Jahre steht immer wieder der menschliche Kopf mit seinen Sinnesorganen und deren eingebrannten Erlebnissen.

„Ich möchte keine Geschichten mit meinen Bildern erzählen. Vielmehr möchte ich eine atmosphärische Stimmung mit meiner Kunst schaffen, die erst ermöglicht, Geschichten entstehen zu lassen. Geschichten in meinem Kopf und im Kopf des Betrachters. Dann sind diese Geschichten ganz individuell und scheinbar unendlich.“

Doch, ob die Besucher das vor Ort erleben können, hängt von den Corona-Vorgaben Ende Januar ab. ras

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