Feuerwehr Feuerwehr rettet Reh vom Eis - sämtliche Wege wieder gesperrt

Von 
Catharina Zelt
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Eine Einsatzkraft der Wehr treibt das Reh vorsichtig an Land. © Bröcker

Brühl. Gleich mehrere Einsätze meisterte die Freiwillige Feuerwehr am Freitag. Als ein Teil der Einsatzkräfte noch bei einer Einsatzstelle in der Bismarckstraße gebunden war, wurde die Feuerwehr um 17.20 Uhr erneut alarmiert. Im Bereich der Sprauwaldäcker wurde ein ins Eis eingebrochene Reh gemeldet. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte das Reh auf dem Eis an, welches sich aber noch fortbewegen konnte. Eine gesicherte Einsatzkraft ging mit dem Eisrettungsschlitten auf das Eis und trieb das Tier vorsichtig an Land. Fachkundiges Jagdpersonal überprüfte das Tier und gab anschließend Entwarnung. Parallel wurden weitere Tiere im Bereich der Mühlgasse auf dem Eis gesichtet, die von Hunden gehetzt wurden. Die Polizei wurde verständigt, um die uneinsichtigen Hundehalter zur Einsicht zu bewegen.
"Leider wurde diese Situation durch die vorzeitige Öffnung des Wanderweges und freilaufende Hunde hervorgerufen. In Abstimmung mit der Gemeinde wurden sämtliche Wege wieder gesperrt und werden von Polizei und Ordnungsamt kontrolliert", heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr.
"Wir möchten eindringlich die Bevölkerung bitten den gesamten Bereich der Schwetzinger Wiesen sowie die Sprauwaldäcker nicht zu betreten und keine Hunde frei laufen zu lassen.
Auch das Betreten der Eisfläche ist verboten. Es besteht Lebensgefahr!"

Zuvor war die Feuerwehr Brühl in die Bismarckstraße gerufen worden. Dort stand in einem Gebäude der Keller auf einer Fläche von 100 Quadratmeter circa sieben Zentimeter unter Wasser. Mit mehreren Wassersaugern wurde der Keller wieder leer gepumpt. Im Einsatz waren zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Brühl.

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