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Heimatmuseum

Funde aus der Eiszeit

Ausstellung präsentiert Fossilien

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zg
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Brühl. Das Heimatmuseum in der Kirchenstraße hat Samstag, 3. September, zwischen 15 und 17 Uhr wieder geöffnet. Diesmal hat der Verein für Heimat- und Brauchtumspflege als Thema die Funde zur Eiszeit ausgewählt. Der Grund liegt darin, dass sich eine Besucherin angemeldet hat, die dem Verein Funde aus den Kiesgruben übergeben möchte, die aus dem Nachlass ihres Vaters stammen.

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Hitze und Kälte haben sich über die Jahrtausende in der Region einander abgelöst. Ein Zeugnis davon legt der Halswirbel eines Steppenwisents ab, der in den Sammlungen des Heimatmuseums aufbewahrt wird. Funde dieser Art wurden während der Baggerarbeiten in den heutigen Seen bei Rohrhof in den 1930er Jahren in großer Zahl gemacht.

Die Tschira-Stifung fördert seit 2016 das Forschungsprojekt „Eiszeitfenster Oberrheingraben“ und überprüft dabei gängige Vorstellungen von der Lebenswelt der letzten Eiszeit in Südwestdeutschland. Dabei zeigte es sich, dass das Klima sehr viel milder war als gedacht. Es gab in der Region auch in der Kaltzeit kein Eis und Schnee, sondern ein Klima, in dem selbst Flusspferde leben konnten. zg

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Info: Das Museum hat am Samstag, 3. September, zwischen 15 und 17 Uhr geöffnet.

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