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örtliche Jugendarbeit in Brühl

Graffitiprojekt am Wasserhebewerk Brühl: Zugang zu Kreativität und Kunst

Der Künstler Florian Feigenbutz gestaltet gemeinsam mit jungen Menschen aus Brühl die Wände des Wasserhebewerks.

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zg
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Emanuel Kuderna (v. l.), Florian Feigenbutz und Bürgermeister Dr. Ralf Göck halten die Leiter für „Sprayerin“ Alexandra Halkenhäuser von der MVV. © gvb

Brühl. „Das Graffitiprojekt am Wasserhebewerk Brühl und der angrenzenden Halfpipe hat jungen Menschen die Möglichkeit geboten, einen neuen Zugang zu Kreativität und Kunst zu bekommen“, begründete Bürgermeister Dr. Ralf Göck, warum die Gemeinde diese Kooperation mit der örtlichen Jugendarbeit und dem Künstler Florian Feigenbutz gerne gefördert habe.

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Auch das Land Baden-Württemberg hat einen Beitrag zum Gelingen des Projektes geleistet. „Und nun freuen wir uns, dass das Mannheimer Energieunternehmen MVV den Schlussstein setzt und das Projekt ebenfalls fördert“, dankte Göck stellvertretend Alexandra Halkenhäuser, Leiterin der MVV-Stabsabteilung Netzstrategie und Konzessionen, die gemeinsam mit dem Graffitikünstler das MVV-Logo auf das Kunstwerk gesprüht hat. Göck selbst hatte zuvor bereits gemeinsam mit den Jugendlichen seinen Namen aufgesprüht. Die Gemeinde Brühl und MVV sind seit vielen Jahren Partner bei der Wasser-, Fernwärme und Gasversorgung.

Graffitiprojekt in Brühl: Künstlerische Betätigung soll Jugendliche bereichern

„Künstlerische Betätigung kann nicht nur die Fantasie anregen, sie bietet auch die Möglichkeit zu entspannen und kann die Konzentrationsfähigkeit fördern“, begründete Emanuel Kuderna von der Jugendarbeit Brühl den Sinn der Aktion.

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Der Graffitikünstler Florian Feigenbutz zeigte den Jugendlichen spielerisch kleine Tricks und Techniken, mit deren Hilfe sie eine grobe Skizze an eine Wand oder auch auf ein Papier bringen können und einem Bild Tiefe, Ausdruck und das gewisse Etwas verleihen können. Diese Techniken können Jugendliche auch beim Malen auf Papier oder einem Tablet anwenden. „Gleichzeitig bot das dreitägige Projekt die Möglichkeit, mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und so Bindungen aufzubauen und zu vertiefen“, ergänzte Lea Giese von der Jugendarbeit Brühl.

Graffitiprojekt in Brühl: auch Vorbeifahrende profitieren vom Einsatz der Jugend

„Die Anwohner, aber auch Vorbeifahrende profitieren vom Einsatz der Jugend, da sie so zu einem Stück Kunst im öffentlichen Raum anstelle einer grauen Wand kommen. Nun schmückt sich nicht nur Heidelberg oder Mannheim, sondern auch der schöne Ort Brühl mit Urban Art“, freute sich der Bürgermeister über dieses Projekt mit Vorzeigecharakter. Es verdeutliche, wie eine ganze Gemeinde profitieren könne, wenn Verwaltung, Jugendarbeit und Künstler miteinander kooperierten.

„Ich arbeite schon seit vielen Jahren mit Jugendlichen im Raum Heidelberg zusammen“, berichtete Feigenbutz, als das Kunstwerk entstand. Es sei zwar auch eine Herausforderung, weil die Arbeitszuweisung nicht immer klappe und der Materialverschleiß höher sei, „aber es macht immer wieder Spaß“. Nicht ganz einfach sei die Materialbeschaffung gewesen, welche durch den Krieg in der Ukraine stark beeinflusst sei. „Der Untergrund der Wände macht Details zwar nicht so einfach, aber wir hatten eine riesige Fläche zur Verfügung“, so Feigenbutz über das Sprayen am Wasserhebewerk. 

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