Erdwärme - MVV und EnBW laden zu erster öffentlicher Infoveranstaltung zum Projekt „GeoHardt“ ein

Großes Potenzial der Region nutzen

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zg
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Region. Die beiden baden-württembergischen Energieunternehmen MVV und EnBW haben kürzlich durch das zuständige Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) am Regierungspräsidium Freiburg die Aufsuchungserlaubnis für das sogenannte Gebiet „Hardt“ erhalten.

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Im Zuge ihres gemeinsamen Vorhabens wollen sie die Möglichkeiten zur Nutzung der Erdwärme im nördlichen Oberrheingraben untersuchen, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Gebiet umfasse eine Fläche von knapp 270 Quadratkilometern und reicht vom Mannheimer Süden bis nach Altlußheim, vom Rhein bis zu den Hängen des Odenwalds. Demnächst findet die erste öffentliche Informationsveranstaltung online statt.

Beitrag zum Klimaschutz

Erdwärme könne einen wesentlichen Beitrag bei dem für den Klimaschutz unverzichtbaren Ausbau der erneuerbaren Energie und insbesondere bei der nachhaltigen und klimafreundlichen Wärmeversorgung der Zukunft leisten. „Das in der Region in besonderem Maße vorhandene Potenzial kann als erneuerbare und klimaneutrale Wärmequelle einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Fernwärme und damit zur Erreichung der Klimaziele leisten“, schreiben die beiden Unternehmen weiter.

Die Wärme werde dabei für die Region und ihre Bewohner direkt nutzbar gemacht. EnBW und MVV verfügten über eine breite Erfahrung mit Erdwärmeprojekten, die sicher und störungsfrei laufen.

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In der ersten Projektphase stehe die Prüfung und Bewertung der geologischen Gegebenheiten innerhalb des Aufsuchungsgebietes im Vordergrund. In den nächsten 18 Monaten würden deshalb zunächst grundlegende geologische und hydrogeologische Voruntersuchungen im gesamten Aufsuchungsgebiet durchführt. Erst danach sei die Auswahl geeigneter Standorte und die Erschließung der Erdwärmequellen möglich. Dies setze dann eigene Genehmigungsverfahren voraus.

Während des gesamten Projektverlaufs legen MVV und EnBW laut ihrer Presseinfo besonders großen Wert auf eine breite kontinuierliche Information der beteiligten Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sowie der Träger öffentlicher Belange. Um die Öffentlichkeit frühzeitig und transparent über das Projekt und die anstehenden Projektschritte zu informieren, laden die Projektverantwortlichen alle Interessierten zu einer virtuellen Informationsveranstaltung am Donnerstag, 20. Mai, von 18 Uhr bis 20 Uhr ein.

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Vier Experten sind dabei

Das Projekt und seine Rahmenbedingungen stellen Dr. Martina Helming, Kompetenzzentrum Energie am Regierungspräsidium Karlsruhe, EnBW-Projektleiter Stefan Ertle, MVV-Projektleiter Matthias Wolf, MVV-Projektleiter sowie Dr. Thomas Kölbel, Konzernexperte Angewandte Geologie und Geothermie der EnBW vor. Die Einwahl zur Informationsveranstaltung ist ab 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich. zg

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Info: Der Einwahl-Link für die Infor-mationsveranstaltung und weitere Informationen zum Projekt sind auf der Projekt-Website www.geothermie-hardt.de zu finden.