AdUnit Billboard
Gemeinde

Hilfe für Kriegsflüchtlinge

163 sollen im „Brühler Hof“ untergebracht werden

Von 
Zg
Lesedauer: 

Brühl. Brühl ist verpflichtet seiner Größe entsprechend 163 Kriegsflüchtlinge vorübergehend aufzunehmen. „Ohne die vielen Familien, die bereits seit Monaten Kriegsflüchtlinge bei sich aufgenommen haben, könnten wir das nicht schaffen“, dankte Bürgermeister Dr. Ralf Göck allen Vermietern, die Einliegerwohnungen, ausgebaute Dachgeschosse oder Zimmer zur Verfügung stellen, für Ihr Engagement.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Die Gemeindeverwaltung stellte ebenfalls einige Wohnungen und Flüchtlingsunterkünfte zur Verfügung. Allerdings würde das alles nicht ausreichen, wenn die genannte Anzahl Menschen kurzfristig aufgenommen werden müssen. Daher beschloss der Gemeinderat Ende April, das Hotel „Brühler Hof“ für Flüchtlinge anzumieten. Seit Juni wurden zwei Zimmer des Brühler Hofs durch den Bauhof in Küchen umgewandelt, um den dort wohnenden Personen zu ermöglichen, für sich zu sorgen. Auch ein Raum mit Waschmaschinen und Trocknern wurde eingerichtet. Die Sozialabteilung im Brühler Rathaus mit Marion Thüning, Isabelle Benkart und Marsha Figueroa organisieren die kompletten Abläufe mit dem Landratsamt und statteten auch die Räume der Flüchtlinge mit Kühlschränken und allem Nötigen aus. Sie unterstützen die Ankommenden bei Anträgen und Anmeldungen.

In den letzten drei Wochen wurden 26 Personen, vor allem Frauen mit Kindern, dort untergebracht. Ein Hausmeister der Gemeinde kümmert sich um die Instandhaltung des Gebäudes und eine Dolmetscherin unterstützt alle Beteiligten bei der Kommunikation. zg

Mehr zum Thema

Asyl

Kaum noch freie Plätze für Flüchtlinge in Berlin

Veröffentlicht
Von
dpa
Mehr erfahren
Bundespolitiker

Erst Irpin, dann Kiew: Faeser und Heil in der Ukraine

Veröffentlicht
Von
dpa
Mehr erfahren
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1