Katholische Kirche - Messen nur in eingeschränkter Form Hochfest in Corona-Zeiten

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mf
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Brühl/Ketsch. Fronleichnam, das „Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“ ist im katholischen Glauben ein Hochfest. Als Brot des Lebens, als gewandelte Hostie steht Christus selbst im Mittelpunkt der Feier – in früheren Zeiten, und mancherorts heute noch – in prunkvollen Fronleichnamsprozessionen zum Ausdruck gebracht.

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Dafür steht auch der ungewöhnliche Name Fronleichnams, denn im Althochdeutschen steht „fron“ für „Herr“ und „lichnam“ für „Leib“. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Hostie – „auf den ersten Blick nur eine kleine unscheinbare Oblate“, meint Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marianne Faulhaber, „doch für gläubige Katholiken wird sie durch die Wandlung im Gottesdienst zum Leib Christi“.

Die Corona-Vorsichtsmaßnahmen lassen in diesem Jahr keine Prozessionen zu und selbst die Gottesdienste unter freiem Himmel unterliegen den Maßgaben für Platzzahl und Abstandsregeln. Deshalb finden die katholischen Gottesdienste an diesem Mittwoch, 10. Juni, ab 18 Uhr als Vorabendmesse in der Schutzengelkirche sowie am Donnerstag, 11. Juni, ab 10.30 Uhr als Messe in St. Sebastian in Ketsch statt.

Beide Gottesdienste werden aber, anders als bislang von der Kirchengemeinde angekündigt, nicht von einer Gruppe aus der Kantorei musikalisch begleitet.

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Eine vorherige Anmeldung zu den Gottesdiensten ist nicht notwendig. mf