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Technischer Ausschuss - Ratsmitglieder sehen Planung für Zufahrt als zu eng an / Dachgauben und Anbau erhält hingegen Segen

Keine Zustimmung für einen Umbau und eine Werbetafel

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vw
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Brühl. Der Ratsausschuss für Technik und Umwelt entschied in der Sitzung über private Bauvorhaben. Ein Antrag bekam die Baugenehmigung, zwei weiteren Anfragen versagte das Gremium das Einvernehmen.

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Das Einfamilienhaus auf dem Grundstück Richard-Strauß-Straße 7 darf umgebaut werden. Das Vorhaben im Geltungsbereich eines Baufeststellungsplans von 1953 umfasst die Errichtung einer neuen Dachgaube und eines Anbaus sowie die Veränderung des Eingangsbereiches, die Errichtung eines Balkons im Obergeschoss, den Ausbau des Dachgeschosses sowie eine neue Dacheindeckung und Fassadendämmung. Neue Stellplätze werden nicht erforderlich, da es ein Einfamilienhaus bleibt. Zwei Stellplätze sind vorhanden.

Das Bauvorhaben füge sich in die nähere Umgebung ein, sodass der Beschluss einstimmig fiel.

In der Brühler Straße 24 darf an dem Gebäude keine beleuchtete Werbetafel angebracht werden. Das Grundstück mit einer Größe von 411 Quadratmetern liegt im Bereich eines Bau- und Straßenfluchten-Feststellungsplans von 1956 und somit in einem einfachen Bebauungsplan.

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Nachhaltige Störung

Die Werbetafel aus Aluminium in der Farbe Stahlblau sollte eine Breite von 3,89 Metern und eine Höhe von 2,87 Metern haben und mit dem Mauerwerk verbunden in zwei Metern Höhe angebracht werden. Die Verwaltung wollte keine Ausnahmen zulassen. Nachbareinwendungen lägen schon vor, meinte Bürgermeister Dr. Ralf Göck.

Eine solche Werbeanlage würde die weitere bauliche Entwicklung beeinflussen und das Straßen- und Ortsbild nachhaltig stören. Vor vier Jahren hatte der Ausschuss schon einmal einen ähnlich gelagerten Fall in der Schwetzinger Straße 20 abgelehnt. Hans Faulhaber (CDU), Klaus Pietsch (FW), Roland Schnepf (SPD) und Peter Frank (GLB) traten dem Antrag der Deutschen Plakat-Werbung Koblenz einstimmig entgegen.

Die Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren zur Errichtung eines Doppelhauses mit Satteldach in der Luisenstraße 18 wurde ebenfalls versagt. Der Bauantrag umfasste den Anbau von zwei kleinen Reihenhäusern an ein bereits bestehendes Wohnhaus, jeweils mit Terrasse und zwei Balkonen sowie die Errichtung von insgesamt fünf Kfz-Stellplätzen im hinteren Bereich des 400 Quadratmeter großen Grundstücks.

Die Zufahrt zu den Stellplätzen sollte über die Hofeinfahrt des Bestandshauses erfolgen, was dem Ausschuss viel zu eng vorkam. Die Balkone und Terrassen hätten wegen der geringen Abstandsflächen mit einem Sichtschutz zum Nachbarn versehen werden müssen. Der vorgelegte Lageplan entspreche nicht den örtlichen Gegebenheiten, hieß es im Beschlussvorschlag.

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Das sei dem Bauherrn, der das Objekt vor einigen Jahren übernommen hat, auch schon bei der Vorstellung des Entwurfs mitgeteilt worden. Er habe sich aber nicht darum gekümmert. Die insgesamt fünf erforderlichen Stellplätze seien nicht auf dem Grundstück nachgewiesen und der Anbau des Bestandshauses nicht in die Antragstellung mit aufgenommen worden.

Bei den Fragen und Anregungen der Bürger zum Schluss der Sitzung berichtete der Nachbar aus der Luisenstraße 16 dem Gremium noch über seine Einwendungen. Wolfram Gothe (CDU), Heidi Sennwitz (FW), Roland Schnepf (SPD) und Dr. Peter Pott (GLB) begründeten die einstimmige Ablehnung. vw

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