Knallrot und total lecker

Von 
Fred
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Hallo Kinder! Ist das lecker! Ich klettere zurzeit jeden Tag in unseren Kirschbaum vor dem Fuchsbau, um die herrlich süßen Früchte zu essen. Ein paar von ihnen bringe ich auch immer meiner Mama mit, die dann daraus ihren himmlischen Kirschplotzer backt – das ist ein typischer Kuchen unserer Region. Wenn ihr ihn noch nicht kennt, müsst ihr ihn unbedingt einmal probieren. Aber zurück zu den knallroten Früchten. Ursprünglich waren die Kirschen wilde Pflanzen. Durch Zucht erreichte der Mensch, dass die Früchte immer größer und süßer wurden. Die in der freien Natur vorkommenden Bäume nennt man Vogelkirschen. Diese Bäume wachsen in unseren Wäldern. Sie werden manchmal bis zu 30 Meter hoch. Auch die gezüchteten Bäume bei den Landwirten waren früher sehr hoch. Moderne Zuchtformen sind aber viel kleiner und tragen die ersten Äste schon knapp über dem Boden. Die Früchte kann man so leichter ernten. Die gezüchteten Kirschbäume werden oft auf großen Flächen angepflanzt. Die nennt man Plantage. Kirschbaum-plantagen nehmen in Deutschland nach den Apfelplantagen die größte Landfläche ein. Wenn ihr Kirschen erntet, müsst ihr sie unbedingt auch als Schmuck verwenden und euch ein Kirschenpaar an den Stielen über das Ohr hängen.