Sonnenscheinhort - Team näht Schutzmasken für das Betreute Wohnen in der Ahornstraße Kooperation reißt nicht ab

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ras/zg
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Brühl. „Alt und jung gehören einfach zusammen“, sagt die Leiterin des Sonnenscheinhorts, Anne Fonje. Deshalb bestehe auch die Kooperationspartnerschaft zwischen der Kinderbetreuungseinrichtung und der Anlage für Betreutes Wohnen in der Ahornstraße. Regelmäßig gibt es übers Jahr gegenseitige Besuche der beiden Einrichtungen, bei denen generationsübergreifend gespielt wird oder bei denen die Kinder die Senioren mit ihren Darbietungen unterhalten. Doch in Zeiten der Corona-Krise sind diese Treffen natürlich nicht möglich.

Mihaela Hegetö (l.) und Tanja Anweiler tragen beim Nähen der Schutzmasken natürlich auch selber welche. © Fonje
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„Aber: Corona schweißt uns weiter zusammen“, stellt das Team des Sonnenscheinhorts fest. Noch nie sei Hilfe untereinander so wichtig gewesen, wie in dieser Zeit. Genau deshalb hat das Team sich an die Nähmaschinen gesetzt und Mundschutzmasken selbst hergestellt.

Hosengummis werden knapp

„Stoff haben wir ja genug, weil wir für unsere Theater-AG ja alles Mögliche gehortet haben“, sagt Fonje. Allerdings würde nun der Rohstoff Hosengummi knapp, „aber da haben wir auch schon eine alternative gefunden“, ist Fonje von der Kreativität ihres Teams begeistert. Denn nicht nur für das eigene Personal wurden Schutzmasken genäht, sondern auch für das Betreute Wohnen in Rohrhof.

Und so überreichte Tanja Anweiler aus dem Sonnenschein-Team freudestrahlend und stolz die Mundschutzmasken an Betreuungsleiterin Mariola Rogalski. „Wir als Team des Sonnenscheinhorts freuen uns sehr, mit dieser Geste den Bewohnern eine kleine Freude und ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern“, betonte Anweiler. ras/zg